Ab in den Wald

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Neues Projekt im Mehrgenerationenhaus soll Kinder für ihre Umwelt sensibilisieren

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Das Waldprojekt“ ist das neueste Vorhaben im DRK-Mehrgenerationenhaus. Die Idee dazu stammt von Sandra Scholz, Leiterin des Mehrgenerationenhauses. „ich möchte, das Kinder wieder mehr mit ihren Eltern gemeinsam machen. Zum Beispiel in den Wald gehen“, nennt sie den Gedanken hinter dem Vorhaben.

Sandra Scholz (links) und die Kinder aus dem Mehrgenerationenhaus bereiten sich auf das Waldprojekt vor. Foto: msi
Sandra Scholz (links) und die Kinder aus dem Mehrgenerationenhaus bereiten sich auf das Waldprojekt vor. Foto: msi

Das sechsmonatige Projekt richtet sich an die Kinder der Hausaufgabenbetreuung im MGH. 14 Jungen und Mädchen des dritten bis sechsten Schuljahres werden ab dem kommenden Dienstag den Wald erleben, erkunden, erforschen und erfahren. „Die Kinder sollen die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen“, sagt Sandra Scholz. Dazu gehört auch vernatwortliches Handeln gegen über der Natur oder deren Veränderung durch den Einfluss des Menschen zu erkennen.
Für den Anfang hat sich Scholz mehrere Naturerfahrungspiele einfallen lassen. Schon jetzt ist in einer Ecke im Mehrgenerationenraum ein großer Tisch aufgebaut. Dort stehen mehrere Tierpräparate, aber auch Äste und Zweige. „Das schöne an diesem Tisch ist die Tatsache, dass auch viele unserer älteren Besucher immer wieder zu den Tieren gehen und diese anschauen. Oftmals höre ich dann 'Fasane haben wir früher öfter gesehen, heute kaum noch'“, berichtet Sandra Scholz.

Diesen „Waldtisch“ haben die Kinder im Mehrgenerationenhaus schon vorbereitet. Foto: msi
Diesen „Waldtisch“ haben die Kinder im Mehrgenerationenhaus schon vorbereitet. Foto: msi

Nach der theoretischen Vorbereitungsphase gehen die kleinen Forscher dann in den Lehmkuhlenwald. Dort wird Willi Möser, Leiter des Hegering Wildeshausen sie mit seine Jagdhund, sie erwarten. Die Kinder werden versuchen, dem Fachmann den Wald mit ihren eigenen Worten zu erklären. Das gilt sowohl für die Pflanzen des Waldes wie auch für die heimischen Tiere. Dazu sollen auch Tierspuren, die entdeckt werden, mit Gips ausgegossen werden. Beim Termin im Wald wird auch das Infomobil der Kreisjägerschaft vor Ort sein. Dort gibt es ebenfalls viele Tiere zu sehen und zu entdecken.
„Jedes Kind bekommt außerdem eine eigene Projektmappe, in der die ganzen Informationen zusammengetragen werden. Wenn die Kinder das selbst aufschreiben, bleibt das viel besser haften“, weiß Scholz aus Erfahrung.
Eine komprimierte Form des Waldprojektes bietet das Mehrgenerationenhaus auf für die Ferienbetreuung an. „Bis jetzt sind neun Kinder für die Ferienbetreuung angemeldet. Für weitere ist noch Platz“, erklärte Sandra Scholz. Informationen und Anmeldungen über das Angebot gibt sie telefonisch unter 04431 / 7 17 78.

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