Ackern wie in alten Zeiten

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Ferienpasskinder zu Gast beim Trecker Veteranen Club

Lüerte. Die meisten Kinder essen gerne Pommes, ob mit Majo oder Ketchup. Wo die Kartoffelstäbchen jedoch herkommen und wie viel Arbeit darin steckt, das wissen nur die wenigsten. Am Sonnabend hatten 25 Wildeshauser Ferienpasskinder die Gelegenheit, live mitzuerleben, wie die Landwirtschaft funktioniert. Und zwar nicht mit der heutigen modernen Technik. Nein, Landwirtschaft vor 60 Jahren lautete das Motto, dass die Mitglieder des Trecker Veteranen Clubs Lüerte ausgegeben hatten.

Mit ihren alten Traktoren und eben solch alten Landmaschinen gewährten sie den Kindern einen Einblick in die alte Zeit auf den Bauernhöfen. Auf dem Hof Brengelmann wurden Reisigbesen gebunden oder auch Taue hergestellt. Überall mussten und durften die Kinder mit anfassen.

Mit dem Kremser ging es dann zu einem Kartoffelfeld in Lüerte. „Die Firma Agrarfrost hat uns ein Stück zur Verfügung gestellt, damit wir mit den Kindern darauf Kartoffeln roden können“, erzählte Hans-Hermann Brengelmann, Vorsitzender des Trecker Veteranen Clubs.

Bevor die Knollen jedoch aus dem Boden kamen, musste Martin Jacobi mit seinem Trecken einen alten Kartoffelroder durch die Reihen ziehen. „Der stammt noch aus der Zeit vor dem Krieg“ ,berichtete Jürgen Michelbrand, dem die alte Maschine gehörte. Kaum hielt der Trecker an ,sammelten die Kinder die Kartoffeln in Netzsäcke. „Die können die Kinder mit nach Hause nehmen, selbst geerntete Kartoffeln“, sagte Brengelmann.

Zurück auf seinem Hof gab es für die Kinder dann aber doch noch Pommes. Zwar nicht aus den selbst gesuchten Kartoffeln, dafür aber heiß und lecker und mit Majo und Pommes.

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