Auf der Suche nach dem Knaller

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Sondierungsarbeiten auf Pagenmarschgelände in Wildeshausen haben begonnen

Wildeshausen (msi). Am Montag haben die Untersuchungen auf etwaige Kampfmittel auf dem Gelände des geplanten neuen Feuerwehrhauses in der Pagenmarsch begonnen. Dies ist notwendig, weil die mit der Pfahlgründung beauftragte Firma eine entsprechende Freigabeerklärung benötigt. So wird sichergestellt, dass sie bei den Arbeiten nicht auf unliebsame Funde stößt. Bei der bereits durchgeführten Altenlastensanierung der Pagenmarsch wurde das Erdreich lediglich bis zu einer Tiefe von etwa drei Metern ausgekoffert. Die jetzt anstehende Pfahlgründung reicht hingegen bis zu einer Tiefe von acht Metern.

Auf dem Baugelände des neuen Feuerwehrhauses der Stadt Wildeshausen haben die Sondierungsarbeiten nach Kampfmitteln begonnen. Foto: Martin Siemer
Auf dem Baugelände des neuen Feuerwehrhauses der Stadt Wildeshausen haben die Sondierungsarbeiten nach Kampfmitteln begonnen. Foto: Martin Siemer

Konkrete Hinweise auf Kampfmittel gibt es nicht. Jedoch war Wildeshausen, wie viele andere Gemeinen im Oldenburger Land, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs auch Ort von Kämpfen zwischen deutschen und alliierten Truppen.
Durch die Sondierungsarbeiten verzögern sich die Gründungsarbeiten voraussichtlich nur minimal. Nach Freigabe eines ersten Untersuchungsfeldes kann die Pfahlgründung parallel zu den Sondierungsarbeiten beginnen. Die notwendigen Kosten sind voraussichtlich durch das Baubudget gedeckt.

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