Aus Montagegrube gerettet

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Zwei Gruppen der Feuerwehr Wildeshausen üben bei Auto Reiser

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Statt auf moderne Technik mussten die Feuerwehrleute der 3. und 4. Gruppe der Feuerwehr Wildeshausen auf Improvisationstalent und Muskelkraft setzten. Im Rahmen der Technischen Hilfeleistungsausbildung mussten zwei Personen aus einer Montagegrube in der Werkstatt von Auto Reiser am Stockenkamp gerettet werden. Torsten Pooch, Gruppenführer der 4. Gruppe und Oliver Rosemeier, stellvertretender Gruppenführer der 3. Gruppen hatten den gemeinsamen Ausbildungsdienst vorbereitet.
Dabei durften nur Gerätschaften genutzt werden, die sich auf den beiden Löschgruppenfahrzeugen LF 16-12 und LF 8 befanden.

m zweiten Übungsabschnitt zogen die Feuerwehrleute den Patienten mit vier Leinen und viel Muskelkraft nach oben. Foto: Martin Siemer
m zweiten Übungsabschnitt zogen die Feuerwehrleute den Patienten mit vier Leinen und viel Muskelkraft nach oben. Foto: Martin Siemer

Abschnittsleiter Jens Becker (3. Gruppe) entschied sich in seinem Abschnitt für eine direkte Rettung mittels Krankentrage und Muskelkraft. Die verletzte Person wurde schonend auf die Trage gelegt und dann mit vier Sicherheitsleinen waagerecht nach oben gezogen.
Volker Albers (4. Gruppe) setzte dagegen in seinem Abschnitt einen sogenannten Leiterbock ein. Dieser besteht aus zwei Steckleiterteilen, die im Kopfbereich zusammengebunden und durch ein Standrohr verstärkt werden. Über das Rohr läuft dann eine Rettungsleine, mit der der Patient auf der Trage liegend nach oben gezogen wird.
Für viele Kameradinnen und Kameraden gab der Ausbildungsdienst viele neue Eindrücke. Der Einsatz eines Leiterbockes kommt im Tagesgeschäft der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen nicht so häufig vor. Gerade aus diesem Grund ist das Training dieser Technik wichtig.

Mit Hilfe eines Leiterbocks wurde die verletzte Person aus der Montagegrube gehoben. Foto: Martin Siemer
Mit Hilfe eines Leiterbocks wurde die verletzte Person aus der Montagegrube gehoben. Foto: Martin Siemer

Möglich wurde die Ausbildung durch die Unterstützung der Firma Reiser, die ihre Werkstatt auch an einem Sonntag zur Verfügung stellte.

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