B213 wird Gemeindestraße

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Herabstufung der Bundesstraße wohl nicht mehr zu verhindern

Wildeshausen (msi). Die Stadt Wildeshausen wehrt sich gegen eine Herabstufung der Bundesstraße B 213 zur Gemeindestraße. Der Bund plant diese Änderung für den Abschnitt zwischen Kreuzung Ahlhorner Straße / Westring und Gemeindegrenze Großenkneten. Der Abschnitt zwischen Ahlhorner Straße und Kreuzung Gut Altona soll Landesstraße werden.
Die Herabstufung lässt sich jedoch wohl nicht mehr verhindern. „Wir hatten ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Landesregierung“, sagte Wolfgang Sasse, CDU-Fraktionsvorsitzender im Wildeshauser Stadtrat während einer Veranstaltung der Seniorenunion am Mittwochnachmittag. Der Beamte aus Hannover habe deutlich gemacht, dass die Stadt rechtlich keine Möglichkeiten habe, gegen die Herabstufung vorzugehen.
Mit bis zu 100.000 Euro Belastungen für den Haushalt rechnete Bürgermeister Jens Kuraschinski während eines gemeinsamen Pressetermins mit der Mittelstandsvereinigung (MIT) Wildeshausen. Sowohl bei Rat und Verwaltung als auch bei den Wirtschaftsunternehmen stößt die Herabstufung auf Unverständnis. Ist doch der betroffene Abschnitt eine der Hauptumleitungsstrecken für die Autobahn A1.
Die SPD im Rat der Stadt hatte Mitte April noch eine neue Verkehrszählung beantragt, um aktuelle Zahlen über das Verkehrsaufkommen auf dem betroffenen Abschnitt zu erhalten.
Die Entscheidung des Bundes beruht jedoch offenbar auf einer Befragung der Verkehrsteilnehmer. In dieser waren Ziel und Zweck der Fahrt abgefragt worden. Das Ergebnis förderte zu Tage, dass der Verkehr zum großen Teil nur auf den lokalen Bereich beschränkt war. Für den überörtlichen Verkehr hat die B 213, zumindest im Bereich Wildeshausen, kaum noch eine Bedeutung.

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