Bald gibt’s zwei Grillplätze

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Ausschusses des Rates nimmt Anregung des Jugendparlaments auf

Wildeshausen. Noch herrscht graues und trübes Winterwetter. Doch der nächste Sommer kommt bestimmt. Und damit wieder die Lust, zu Grillen und die Abende draußen zu verbringen. In Wildeshausen kann man das künftig auch an gleich zwei neuen Grillplätzen, die jetzt eingerichtet werden sollen. Der Ausschuss für Soziales, Freizeit, Sport und Kultur gab dafür am Dienstagabend grünes Licht. Am Hunteufer im Bereich Stockenkamp und an der Skateranlage am Bauernmarschweg sollen die beiden Plätze entstehen.
Der Platz am Stockenkamp geht auf eine Initiative des Wildeshauser Jugendparlaments zurück. Die jungen Leute hatten sich intensiv mit dem Thema befasst und mehrere Standorte in Erwägung gezogen. Letztlich sprach sich das Jugendparlament für den Bereich unterhalb des Stockenkamps aus. Auch einen Entwurf für eine Grillhütte hatten sie erarbeitet. Die wird jetzt allerdings nicht gebaut. Der Bereich des Grillplatzes liegt im Überschwemmungsbereich der Hunte. Das wiederum hätte einen erhöhten finanziellen Aufwand für den Bau der Hütte erfordert. Außerdem sind am Stockenkamp keine Strom- und Wasseranschlüsse verfügbar. Anstelle der großen Lösung wird es jetzt eine mit Pflaster und Findlingen befestigte Feuerstelle geben.

An der Skateranlage am Bauernmarschweg gibt es künftig nicht nur Flips und Ollies, sondern auch Bratwurst und Steaks. Foto: Martin Siemer
An der Skateranlage am Bauernmarschweg gibt es künftig nicht nur Flips und Ollies, sondern auch Bratwurst und Steaks. Foto: Martin Siemer

An der Skater- und Basketballanlage am Bauernmarschweg soll dagegen eine 12 bis 15 Quadratmeter große Fläche gepflastert werden. Steine stellt der VFL Wittekind zur Verfügung, die Pflasterung übernimmt der Bauhof. Außerdem soll ein Grill aufgestellt werden. Die Verwaltung schlug dem Ausschuss vor, hierbei auf ein Produkt aus einem Baumarkt zurückzugreifen. Ob dort auch die Sanitäranlagen im Fischerheim des Fischereivereins Wildeshausen genutzt werden könnten, muss mit dem Verein noch abgeklärt werden.
Für den Grillplatz am Bauernmarschweg kalkuliert die Verwaltung mit Kosten von rund 1.600 Euro. Am Stockenkamp für die Feuerstelle etwa 650 Euro kosten. Da bislang keine Haushaltsmittel für die beiden Grillplätze eingeplant sind und es voraussichtlich auch keine Fördergelder gibt, soll versucht werden, die beiden Projekte mit Sponsoren umzusetzen.
Lars Kosten (FDP) sah beim Platz am Stockenkamp mögliches Konfliktpotenzial und beantragte getrennte Abstimmung der beiden Projekte. Er scheiterte allerdings mit seinem Antrag. Auch Bernhard Block (CDU) hatte mit dem Stockenkamp Probleme. Zum einen verwies er auf die fehlende Anbindung an Strom und Wasser. Zum anderen sah er mögliche Schwierigkeiten bei der Zuwegung für Rettungsfahrzeuge.
Hermann Hitz (UWG) votierte eindeutig für beide Standorte. „Ich bin dafür, dass die Politik jetzt nicht wieder alles zerredet.“ Deutlicher wurde Stephan Dieckmann (SPD). Ich finde es schrecklich, war hier gerade passiert. Wir erarbeiten mit den jungen Leuten einen Kompromiss um ihn dann hier wieder zu zerreden. Dann können wir dem Jugendparlament auch gleich sagen, das sie nichts planen sollen.“
Letztlich stimmte der Ausschuss mit den Stimmen von SPD, UWG und Grünen für die beiden Grillplätze. CDU Und FDP enthielten sich.

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