Bauhof soll zur Feuerwehr

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CDU Stadtratsfraktion will Pagenmarsch endlich abschließen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Eine neue Variante zur Nutzung der Pagenmarsch bringt die CDU-Stadtratsfraktion ins Spiel. Auf dem Gelände zwischen Breslauer Straße und Krandelstraße, auf dem auch das neue Wildeshauser Feuerwehrhaus geplant, könnte sich auch der städtische Bauhof ansiedeln. Die CDU hat jetzt bei der Verwaltung beantragt, die Kosten für eine Sanierung des Bauhofs am jetzigen Standort Ahlhorner Straße und für einen Neubau an der Pagenmarsch zu ermitteln.

Den Bereich Pagenmarsch will die CDU-Stadtratsfraktion jetzt intensiv angehen. Dazu gehört auch die Entschärfung der Kurve am Hallenbad. Foto: Martin Siemer
Den Bereich Pagenmarsch will die CDU-Stadtratsfraktion jetzt intensiv angehen. Dazu gehört auch die Entschärfung der Kurve am Hallenbad. Foto: Martin Siemer

Am Montagabend traf sich die CDU-Ratsfraktion an der Krandelstraße. Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sasse, hielt es für sinnvoll, den Neubau des Feuerwehrhauses samt Zuwegungen mit der Sanierung des Bauhofes zu verknüpfen. Bei einer Umsiedlung des Baubetriebshofes zur Pagenmarsch sieht er mehrere Synergieeffekt. So könnten die Fahrzeuge des Bauhofes in der Waschhalle der Feuerwehr gereinigt werden. Bei Personaleinstellungen für den Bauhof könnten Mitglieder der Feuerwehr bevorzugt behandelt werden. Und das bisherige Gelände des Bauhofes an der Ahlhorner Straße könnte der Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden. Damit wäre auch die Erschließung des Bereichs „Spasche von der Ahlhorner Straße aus möglich.Der Investor des Spascher Sand Ressorts hat bereits im vergangenen Jahr Interesse an dem Areal bekundet.
Sollte die Größe de Grundstücks in der Pagenmarsch nicht für eine komplette Umsiedlung des Bauhofs ausreichen, möchte die CDU geprüft wissen, ob einzelne Einrichtungen wie zum Beispiel das Salzlager an strategisch verkehrsgünstigen Standorten ausgelagert werden können

Neben der Fläche Pagenmarsch stand auch der Umbau der Kurve Krandelstraße im Bereich des Hallenbades auf dem Arbeitszettel. Die Krandelstraße soll in Richtung Glaner Straße als zweiter Ausrückeweg für die Feuerwehr genutzt werden. Dazu muss die vorhandene
Neben der Fläche Pagenmarsch stand auch der Umbau der Kurve Krandelstraße im Bereich des Hallenbades auf dem Arbeitszettel. Die Krandelstraße soll in Richtung Glaner Straße als zweiter Ausrückeweg für die Feuerwehr genutzt werden. Dazu muss die vorhandene

Neben der Fläche Pagenmarsch stand auch der Umbau der Kurve Krandelstraße im Bereich des Hallenbades auf dem Arbeitszettel. Die Krandelstraße soll in Richtung Glaner Straße als zweiter Ausrückeweg für die Feuerwehr genutzt werden. Dazu muss die vorhandene Kurve entschärft werden. Verschiedene Varianten liegen auf dem Tisch. Wolfgang Sasse regte an, einen schmalen Streifen von einem Grundstück an der Einmündung zum Wohnmobilstellplatz zu erwerben, um den Kurvenradius zu erweitern. Eine weitere Alternative sieht vor. Den Straßenverlauf komplett über den Parkplatz vor dem Hallenbad zu verlege. Das stieß jedoch nicht bei allen Ratsabgeordneten der CDU auf Gegenliebe. „Dann müssen die Badbesucher jedes mal die Straße überqueren“, gab Christa Plate zu bedenken.
„Wir müssen für den gesamten Bereich der Pagenmarsch einen roten Faden entwickeln, der festlegt, was dort angefasst werden muss“, sagte Sasse. Auf jeden Fall will seine Fraktion ein deutliches Zeichen dafür setzten, dass das Feuerwehrhaus auf der vorgesehenen Fläche gebaut wird. „Wir müssen die gesamten Planungen für die Öffentlichkeit transparent machen.“ Möglichst bis Pfingsten sollen erste Ergebnisse vorliegen.

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