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Kompanieversammlungen der Wildeshauser Schützengilde

Wildeshausen (msi) Rückblick auf das vergangene Gildefest und Ausblick auf das Gildefest 2015, das waren die beiden Hauptpunkte der Kompanieversammlungen der Schützengilde am vergangenen Freitag. Dabei erfuhren die Gildemitglieder, dass die Gilde aus vielfältigen Gründen eine Beitragserhöhung in Erwägung zieht.
„In allen Kompanien gab es überaus harmonische und konstruktive Kompanieversammlungen“, sagte Manfred Wulf, Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Schützengilde.
Gildekönig Jan Poppe, Schaffer Jörn Röhr und mehrere Offiziere statteten den Kompanien im Laufe des Abends einen Besuch ab.
Die Ratskompanie tagte unter der Leitung von Hauptmann Manfred Heinrichs im Kayserhaus. Dort kam auch die Kompanie Cornauertor zusammen. Hauptmann Heinrich Hüls und seine Offiziere leiteten die Versammlung. Mit 60 Gildebrüdern hatte das Cornauertor auch die meisten Versammlungsteilnehmer.
Das Westertor hatte sich als Tagungslokal das Gasthaus Eylers am Grünen Weg ausgesucht. Hauptmann Jochen Meyer gab hier des Rückblick aufs vergangenen Gildefest ab.
Die Kompanie Huntetor traf sich auch in diesem Jahr wieder außerhalb der Stadtmauern im Landhaus Thurm-Meyer an der Dr.-Klingenberg-Str. Die Grenze zum Hannoverschen ist hier nicht weit entfernt.

Die Kompanie Westertor hielt ihre Kompanieversammlung im Gasthaus Eylers ab. Foto: Gilde.
Die Kompanie Westertor hielt ihre Kompanieversammlung im Gasthaus Eylers ab. Foto: Gilde.

Einige war man sich in allen Kompanien, dass das Gildefest 2014 wieder gut gelaufen und mit tausenden Gästen sehr gut besucht war. Gelobt wurde von den Schwarzröcken die durchweg gute Bewirtung in den Kompaniequartieren. Allerdings wurde angemahnt, die
Disziplin bei den Bewirtungen wieder stärker zu verbessern.
Von Seiten der Gildeverantwortlichen zeigte man sich sehr zufrieden über die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen bei den abendlichen Veranstaltungen im Festzelt auf dem Gildeplatz.
Von einigen Gildemitgliedern wurde gefordert, dass die Gilde während des Aus- und Einmarsches des Regiments am Pfingstdienstag stärker durchgreifen sollte. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sollte nicht toleriert werden. Auch die Anzugs- und Marschordnung ließen zu wünschen übrig. „Wir wollen keine Fahnen und Banner von einzelnen Klubs oder rosa Schirme“, betonte Jochen Meyer bei der Kompanie Westertor.
Zudem wurde der Wunsch geäußert, dass sich die Mitglieder intensiver beim Programmablauf am Pfingstmittwoch einbringen sollten.
Bei den Kompanieversammlungen gab es auch einen Ausblick auf das Gildefest 2015. Oberst Ernst Frost hat die Vorsitzenden der Ausschüsse bereits mit den Vorbereitungen für das Traditionsfest beauftragt. Große Änderungen wird es im Ablauf nicht geben.
Aus den Kompanien wurden wieder einige Anträge an die Generalversammlung der Schützengilde gestellt, die am Sonnabend, 21. Februar in der Widukindhalle stattfindet. Die Ratskompanie wünschte sich, dass bei der Neufassung der Statuten berücksichtigt wird, die Mitglieder der Ratskompanie mit weißen Fliegen auszustatten. Vom Westertor kam der wohl nicht so ernst gemeinte Antrag, man solle seitens der Offiziere dafür sorgen, dass auf dem Marktplatz ein Massagezelt aufgebaut wird. Das Cornauer Tor teilte mit, dass Wolfgang Brandt nach nunmehr 30 Jahren die Protokollführung abgeben wolle. Er soll für dieses Engagement besonders geehrt werden.
Ernst Frost forderte die Gildemitglieder auf, sich Gedanken über die Bewirtung beim Seniorennachmittag zu machen. Der Wildeshauser Frauenverein, der diese Aufgabe bislang übernommen hatte, löst sich auf.
Während der Versammlungen wurden auch die Wahlmänner für die Schafferwahl am Pfingstdienstag gewählt:

  • Ratskompanie: Josef Grote Siegfried Graf
  • Cornauer Tor: Volker Schröder Michael Rüdebusch
  • Westertor: Martin Laustroer Dennis Neugebauer
  • Huntetor: Ingo Körber Jan-Peter Biernoth

Die Versammlungen endeten mit dem Absingen des Wildeshauser Liedes.

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