Born to be wild

(Kommentare: 3)

1. Wildeshauser Harley Davidson Treffen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Sie habe etwas verwegenes, die Harley Fahrer. Schwarze Lederkluft und dazu Motorräder, die so gar nichts mit den Bikes von der Stange aus den Häusern Kawasaki, Honda oder Suzuki gemein haben. Dabei sind es Menschen mit ganz normalen Berufen, die einfach ein besonderes Hobby pflegen.

Nach und nach trudelten die Harley Davidson Fahrer zum Frühstück an der Bäckerei Kolloge ein. Foto: msi
Nach und nach trudelten die Harley Davidson Fahrer zum Frühstück an der Bäckerei Kolloge ein. Foto: msi

Auch in Wildeshausen und Umzug gibt es zahlreiche Harley Davidson Fahrer. Viele von ihnen hat Andreas Bahrs jetzt zusammen gebracht. „Ich habe im vergangene Jahr gedacht, man müsste die Leute eigentlich mal alle zusammen bringen“ erzählte Bahrs. Er selbst fährt eine Harley Davidson Dyna Lowrider, ein absolutes Unikat. Denn in den vergangene Jahren hat Bahrs, als waschechter Wildeshauser, seine Maschine mit zahlreichen Gildeaccessoires verziert. So ziert ein Papagoy das handgefertigte Schaltgestänge.

So manche Augenweide gab es beim 1. Wildeshauser Harley Davidson Treffen zu sehen. Foto: msi
So manche Augenweide gab es beim 1. Wildeshauser Harley Davidson Treffen zu sehen. Foto: msi

Im November setzte er die Idee dann in die Tat um. Harley Fahrer wurden angeschrieben und eingeladen. Knapp 50 kamen zum ersten Treffen am Sonnabend nach Wildeshausen. Die weiteste Anreise hatte Frank Schäfer aus Bergkamen. Aus Melle bei Osnabrück war Harald Hengemühle mit seiner dreirädrigen Harley nach Wildeshausen gekommen. Hengemühle ist Offizier der Wildeshauser Schützengilde und von daher ohnehin eng mit der Wittekindstadt verbunden.

Harald Hengemühle war mit seiner Harley aus Melle nach Wildeshausen gekommen. Foto: msi
Harald Hengemühle war mit seiner Harley aus Melle nach Wildeshausen gekommen. Foto: msi

Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren die Harley Biker in den Vareler Hafen. Der Abschluss des 1. Wildeshauser Harley Treffen fand dann bei Andreas Bahrs zuhause statt. Stilecht war auch seine Garage mit einem überdimensionalen Logo des legendären Motorradschmiede aus Milwaukee im US Bundesstaat Wisconsin.

Andreas Bahrs ist Harley Fan durch und durch. Das überdimensionale Logo ziert die Wand seiner Garage, auf der sich die Teilnehmer des Treffens verewigten. Foto: msi
Andreas Bahrs ist Harley Fan durch und durch. Das überdimensionale Logo ziert die Wand seiner Garage, auf der sich die Teilnehmer des Treffens verewigten. Foto: msi

„Ich bin mehr als zufrieden“, zog Andreas Bahrs am Abend ein überaus positives Fazit. Auch die Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigten ihn, das Treffen im kommenden Jahr wiederholen. Und wer weiß, vielleicht gibt es dann noch mehr Harley Davidsons, die mit ihrem sonoren Sound durch Wildeshausen rollen. Immerhin waren im vergangenen Jahr in Deutschland knapp167.000 Harley Davidson Maschinen zugelassen.

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Kommentar von Harald Hengemühle |

Klasse Ausfahrt, klasse Organisation, klasse Fete, klasse Artikel. Jederzeit wieder!

Kommentar von Wolfgang (Wolle) Hielscher vom Weser-Ems-Chapter |

Tolles Treffen, wünsche den Harley-Fahrern aus Wildeshausen weiterhin viel Spass und allzeit gute Fahrt

Kommentar von Andreas Bahrs |

Vielen Dank nochmals für den Bericht über unser erstes Treffen! Interessierte können sich gerne jederzeit unter der Emailadresse "info@biker-wildeshausen.de" melden oder einfach unsere Homepage "www.biker-wildeshausen.de" besuchen!
Allzeit gute Fahrt

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