Boxenstopp am Gildeplatz

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In Wildeshausen sind zwei weitere Stromtankstellen in Betrieb gegangen

Wildeshausen (msi). Der Landkreis Oldenburg macht Ernst bei der Umsetzung seines Klimaschutzkonzepts. Am Donnerstagmittag wurde die Stromtankstelle auf dem Gildeplatz im Herzen der Kreisstadt offiziell in Betrieb genommen. Manuela Schöne, Klimaschutzbeauftragte des Landkreises ,Landrat Carsten Harings, Wildeshausen Bürgermeister Jens Kuraschinski, Thomas Windgassen, Generalbevollmächtigter der EWE und Dr. Jonas Lohmann, Leiter des EWE Komptenccenters versorgten den ersten Wagen mit Strom. Zusätzlich ging am Donnerstag auch am Famila-Markt am Westring einer weitere E-Ladestation für Automobile in Betrieb.

Carsten Harings, Jonas Lohmann, Thomas Windgassen, Tönjes Itgen, Jens Kuraschinski und Manuela Schöne (von link) nahmen die E-Ladestation auf dem Gildeplatz in Wildeshausen in Betrieb (Foto: Martin Siemer)
Carsten Harings, Jonas Lohmann, Thomas Windgassen, Tönjes Itgen, Jens Kuraschinski und Manuela Schöne (von link) nahmen die E-Ladestation auf dem Gildeplatz in Wildeshausen in Betrieb (Foto: Martin Siemer)

In allen acht Mitgliedsgemeinden des Landkreises Oldenburg werden im Rahmen des Klimaschutzkonzepts E-Ladestationen errichtet. In Dötlingen steht diese bereits am Parkplatz „Zur Loh“.
„Der öffentliche Straßenverkehr ist eine erhebliche CO2- und Feinstaub-Quelle“, sagte Thomas Windgassen und ergänzte „Elektromobilität ist nachhaltige Mobilität im Sinne des Klimaschutzes, wenn die Ladesäulen zu 100 Prozent mit regenerativem Strom versorgt werden und das ist bei den von EWE versorgten Stromtankstellen der Fall.“
An den jeweiligen Ladestationen im Landkreis können zeitgleich zwei Fahrzeuge mit Strom versorgt werden. Die Ladesäulen versorgen die Akkus der E-Autos mit neuer Energie über 11 bis 22 kW Wechselstrom.

Jonas Lohmann erläuterte Jens Kuraschinski und Thomas Windgassen (von links), wie über eine App auf dem Smartphone der Ladevorgang überwacht werden kann oder die nächste E-Ladestation gefunden wird. Foto: Martin Siemer
Jonas Lohmann erläuterte Jens Kuraschinski und Thomas Windgassen (von links), wie über eine App auf dem Smartphone der Ladevorgang überwacht werden kann oder die nächste E-Ladestation gefunden wird. Foto: Martin Siemer

E-Auto-Nutzer können die Station ganz einfach mit einer Tankkarte freischalten, über eine App auf dem Smartphone oder per SMS an die EWE. Für EWE-Kunden fallen keine weiteren Kosten an, sofern sie eine E-Lade-Flatrate bei der EWE gebucht haben. „Diese kostet 150 Euro im Jahr“; sagte Jonas Lohmann. Für alle anderen Stromtankkunden stellt die EWE je Stunde Ladezeit 3,90 in Rechnung.
Manuela Schöne kündigte an, dass der Landkreis Oldenburg derzeit an einer Möglichkeit arbeite, dass Eigentümer von Elektroautos für die bei der Zulassung des Fahrzeugs eine E-Strom-Tankkarte über den Landkreis beziehen könne und dann ein Jahr lang kosten frei das E-Auto mit Strom versorgen können.
Insgesamt hat die EWE derzeit 123 E-Ladestationen in ihrem Kerngebiet installiert. Bis zum Jahresende sollen es 250 bis 300 Stationen sein, kündigte Jonas Lohmann an.

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