Der Grundstein liegt

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Feuerwehrhaus in Wildeshausen kommt einen Schritt voran

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Eine unendliche Geschichte nannte Bürgermeister Jens Kuraschinski den Bau des neuen Feuerwehrhauses. Um so mehr freute sich Kuraschinski, dass er am Freitagnachmittag diese Geschichte ein Stück weit zum Abschluss bringen konnte. Im Beisein von Vertretern der Feuerwehr, des Stadtrates und der Verwaltung mauerte der Bürgermeister den Grundstein in eine Außenwand des Feuerwehrhauses. Im Herbst 2017 soll der Bau vollendet sein. Dann zieht die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen von ihrem Standort an der Huntestraße in die Pagenmarsch. Seit 1897 waren die ehrenamtlichen Brandschützer in der Huntestraße mitten in der Innenstadt zuhause. Bei der Suche nach dem neuen Standort gab es viele kontroverse Diskussionen.

Im Beisein von Ortsbrandmeister Hermann Cordes und Stadtbrandmeister Helmut Müller mauerte Jens Kuraschinski (von rechts) ein Metallrohr mit Zeitungen, einer Chronik der Feuerwehr und Münzen ein. Foto: Martin Siemer
Im Beisein von Ortsbrandmeister Hermann Cordes und Stadtbrandmeister Helmut Müller mauerte Jens Kuraschinski (von rechts) ein Metallrohr mit Zeitungen, einer Chronik der Feuerwehr und Münzen ein. Foto: Martin Siemer

Nun entsteht ein modernes Feuerwehrgebäude in der Pagenmarsch an der Krandelstraße.
„Die Standortentscheidung ist dem Rat nicht leicht gefallen“, erinnerte Kuraschinski. „Aber, und das gehört, glaube ich, zu einer funktionierenden Demokratie eben dazu, müssen alle Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden, und die Entscheidung ist für die Pagenmarsch gefällt worden.“ Der gewählte Standort biete einige Vorteile, gerade wenn mit Blick auf die häufigen Einsätze auf der Autobahn A1.
Rund 3,3 Millionen Euro investiert die Stadt Wildeshausen in den Neubau. „Das Geld, welches wir nunmehr für unser Feuerwehrhaus in die Hand nehmen, ist gut angelegtes Geld“, betonte Kuraschinski. Die innere Raumorganisation sei stimmig und die technische Ausstattung fortan nach wie vor topmodern.
Die Grundfläche des neuen Feuerwehrhauses beträgt etwa 1.525 Quadratmeter. Der Verwaltungs- und Sozialtrakt entsteht aus rotem Klinker, das dortige Flachdach bekommt eine extensiver Dachbegrünung. Die Fahrzeughalle und der Umkleidebereich entsteht aus Wärmeverbundpanelen.

Feuerwehrleute, Ratsabgeordnete und Verwaltungsmitarbeiter waren zur Grundsteinlegung gekommen. Foto: Martin Siemer
Feuerwehrleute, Ratsabgeordnete und Verwaltungsmitarbeiter waren zur Grundsteinlegung gekommen. Foto: Martin Siemer

Zehn Einsatzfahrzeuge finden in der Halle Platz. Zusätzlich gibt es eine Waschhalle, eine Werkstatt sowie Lagerräume.
Im Verwaltungstrakt befinden sich im Erdgeschoss ein Schulungs- und Besprechungsraum, Büroräume, eine Leitzentrale sowie ein Bereitschaftsraum. Im Obergeschoss gibt es einen Schulungsraum für die Jugendfeuerwehr, Büroräume und eine Kleiderkammer.
Beheizt wird das Feuerwehrhaus mit Fernwärme aus der nahegelegenen Kläranlage.

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