Die Reise zum sichersten Ort der Erde

(Kommentare: 0)

Filmmatinee am Sonntag im LiLi-Servicekino Wildeshausen

Wildeshausen (pm). In der Reihe „Matinee am Sonntag“ zeigt das LiLi-Servicekino Wildeshausen am 19. April, 1115 Uhr den Dokumentarfilm „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“. Gezeigt wird die Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
In Deutschland ist „Atomkraft? Nein Danke!“ längst beschlossene Sache - damit ist das Thema freilich längst nicht Schnee von gestern.

„Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ ist ein Dokumentarfilm über unsere „Strahlende  Hinterlassenschaft“: den Atommüll.
„Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ ist ein Dokumentarfilm über unsere „Strahlende Hinterlassenschaft“: den Atommüll.

„Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ ist ein Dokumentarfilm über unsere „Strahlende Hinterlassenschaft“: den Atommüll. Weltweit sitzen wir bereits auf 350.000 Tonnen und jährlich kommen weitere 10.000 Tonnen hinzu. Doch bislang gibt es keine Lösung für die sichere Endlagerung. Wohin also mit unserem lebensgefährlichen Abfall?
Regisseur Edgar Hagen dokumentiert das Dilemma Endlagersuche in seiner ganzen Tragweite. Er besucht im Film alle nennenswerten Atommüll-Endlager-Projekte und lässt die Experten dazu referieren. Seine Reise führt ihn von den gescheiterten Versuchen in den USA, Deutschland und anderen Ländern bis in die Wüste Gobi. Ein wichtiger Film zur aktuellen Debatte. Denn in diesem Jahr müssen alle 14 EU-Länder, die Kernkraftwerke betreiben, konkrete Pläne für die Entsorgung vorlegen und auch in Deutschland geht jetzt eine Kommission erneut auf die Suche.
„Wenn man ein Haus baut, darf man die Toilette nicht vergessen“, sagte Ju Wang, Direktor des hochradioaktiven Endlagerprogramms der Volksrepublik China
"Dies ist nicht nur ein ganz wichtiger Film, denn das Thema Endlagerung ist noch immer ungelöst und brennt uns unter den Nägeln. Es ist vor allem auch ein sehr schön erzählter Film, der nicht nur das Thema mit großem Ernst behandelt, sondern auch mit großem Respekt alle handelnden Personen, ob sie nun an die Machbarkeit der Endlagerung glauben oder nicht, zu Wort kommen lässt. Als Zuschauer faszinieren einen die Bilder, die vielfach noch nie gezeigt wurden, und man lernt sehr, sehr viel über die Probleme der Endlagerung. Vor allem aber ermutigen die handelnden Personen und ihre Dialoge, sich selbst ein Urteil zu bilden“, urteilte Gerd Leipold, von 2001 bis 2009 Vorsitzender von Greenpeace International über den Dokumentarfilm.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 2 und 3.