Die Wanne ist voll

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Handwerker arbeiten im Krandelbad mit Hochdruck / Eröffnung am 14. September

Wildeshausen. Einer der Fliesenleger dürfte am Donnerstag morgen einem Herzinfarkt nahe gewesen sein. Anlässlich eines Fototermins auf der Baustelle des neuen Krandelbades in Wildeshausen war einer der anwesenden Pressevertreter über eine frisch geflieste Fläche gelaufen. Das war aber auch schon die einzige Aufregung, der Schaden dürfte bis zur Eröffnung am 14. September behoben sein.

Der Bau des Bades ist voll im Plan. „Der Zeitplan konnte jederzeit eingehalten werden. Und auch der Kastenrahmen ist im Plan“, sagte Sebastian Pundsack, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Bildung, Sport, Kultur und Wirtschaft. „Die Wanne ist voll“, ergänzte Jens Kuraschinski, Allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Dr. Kian Shahidi. Gemeinsam mit Badleiter Marcel Buller, dem Projektkcontroller Heiko Büthe und Bauleiter Wolfgang Franz vom Planungsbüro Janßen Bär Partner gewährten Kuraschinski und Pundsack einen ersten Blick hinter die Kulissen des Bades.

Für die Schwimmer steht ein Sportbecken mit fünf Bahnen je 25 Metern Länge zur Verfügung. Die Wassertiefen reichen dort von 1,80 Metern bis zu 1,10 Metern. Dazu gibt es ein Kursbecken. Hier bietet das Team des Krandelbades künftig unter anderem Aquafitness an. Und auch das Kleinkinderschwimmer findet in dem bis zu 33 Grad warmen Wasser statt. Die Schwimmer dürfen sich im großen Becken über angenehme 28 Grad freuen. Die Energie für das Bad kommt über eine Fernwärmeleitung aus dem nahegelegenen Klärwerk. „Das Wärmeverbundsystem läuft derzeit im Probebetrieb“, erklärte Kuraschinski.

Die Designelemente, die das neue Bad ausmachen, finden sich überall wieder. Angefangen vom übergroßen Logo an der Fassade über die Wandverkleidungen im Eingangs- und Badbereich bis hin zu den Umkleidekabinen. Grün in den verschiedensten Tönen ist die dominierende Farbe. „Damit spiegeln wir die Geestlandschaft wieder“, erläuterte Wolfgang Franz. Auch die Fassade und die Wandelemente gehören dazu. Die rillenartigen Unterbrechungen sollen die Bäume darstellen, die sich auch im Umfeld des Bades befinden. 7,1 Millionen Euro investiert die Stadt in den Bau.

Bis zur Eröffnung haben die Handwerker noch viel zu erledigen. Die restlichen Fliesenarbeiten müssen erledigt, der Außenbereich gestaltet werden. Der Zugang zum Bad erfolgt über eine breite Treppe oder über einen barrierefreien Weg, der sich durch das Gelände schlängelt.

Anders als beim alten Hallenbad haben die Schwimmer künftig das ganze Jahr über die Wahl zwischen Freibad oder Hallenbad. „Es ist ein ganzjähriger Parallelbetrieb vorgesehen“, sagte Kuraschinski. Damit kann auch im Sommer bei weniger schönem Wetter geschwommen werden. Die zum Freibad hin ausgerichtete Front des Hallenbades lässt sich großflächig öffnen.

Am 14. September können die Bürgerinnen und Bürger dann selbst einen Blick ins Bad werfen. Dann öffnet das Krandelbad am Nachmittag seine Pforten. Über das Programm für die Eröffnungsveranstaltung wird Die Hunte rechtzeitig berichten.

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