Drei Garagen niedergebrannt

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Aufregung am Montag mitten im Wohngebiet in Wildeshausen

Update

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Eine dicke, schwarze Rauchwolke stand am Montagmorgen kurz vor sieben Uhr über dem Wohngebiet zwischen Westring und Kapitän-Strasser-Straße. An der Lindberghstraße brannten drei Garagen in voller Ausdehnung. Feuerwehrleute aus Wildeshausen und Düngstrup löschten den Brand. Vorsorglich wurden mehreren Menschen aus unmittelbar angrenzenden Wohnhäusern evakuiert. Nach ersten Erkenntnissen gab es jedoch keine Verletzten.

Die aus Holz gebauten Garagen brannten vollständig nieder. Foto: Martin Siemer
Die aus Holz gebauten Garagen brannten vollständig nieder. Foto: Martin Siemer

Kurz vor sieben Uhr war der Großleitstelle in Oldenburg (GOL) ein kleiner Flächenbrand gemeldet worden, der auf eine Garage überzugreifen drohte. Als die um 6.44 Uhr alarmierte Feuerwehr Wildeshausen ausrückte, kam von der GOL bereits die Meldung, dass die Garage brennen würde. Der Einsatzleiter, Wildeshausens stellvertretender Ortsbrandmeister Conrad Kramer, veranlasste umgehend eine Erhöhung der Alarmstufe. Daraufhin heulten in Wildeshausen und Düngstrup die Sirenen.

Mehrere Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz löschten den Brand und verhinderten, dass die Flammen auf ein Mehrfamilienhaus übergriffen. Foto: Martin Siemer
Mehrere Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz löschten den Brand und verhinderten, dass die Flammen auf ein Mehrfamilienhaus übergriffen. Foto: Martin Siemer

Insgesamt 44 Feuerwehrleute mit neun Einsatzfahrzeugen rückten an. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz löschten den Brand. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zudem darauf, das unmittelbar angrenzende Mehrfamilienhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Bewohner, mehrere Familien, wurden von der Polizei und Feuerwehr evakuiert.

Über dem Wohngebiet am Wildeshauser Westring stand eine schwarze Rauchsäule. Foto: Martin Siemer
Über dem Wohngebiet am Wildeshauser Westring stand eine schwarze Rauchsäule. Foto: Martin Siemer

Die Garagen in Holzbauweise brannten vollständig nieder. Fahrzeuge befanden sich nicht darin. Die über dem Brandort verlaufende Hochspannungsleitung wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Lediglich eine Brandwache verblieb vor Ort, um möglicherweise wieder aufflackernde Glutnester abzulöschen.
Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 7.000 Euro. Sie hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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