Ehrenamt ermöglicht Integration

(Kommentare: 0)

Bürgermeister Jens Kuraschinski besuchte Treffpunkt „Mittendrin“

Wildeshausen (msi). Der große Zustrom von Menschen, die vor Krieg und Terror nach Deutschland flüchteten, stellte die Stadt Wildeshausen und den Landkreis Oldenburg Ende des vergangenen Jahres und auch noch gegenwärtig vor große Herausforderungen. Die Bewältigung dieser großen Aufgaben bei der Betreuung und Integration der Geflüchteten ist nur möglich durch das Engagement vieler, vor allem auch ehrenamtlich tätiger Menschen.

Jens Kuraschinski (Zweiter von rechts) lies sich von Katharina Brors, Anna Landwehr, Fadime Demir und Zainab Zein (von links) über die Arbeit im Treffpunkt mittendrin informieren. Foto: Martin Siemer
Jens Kuraschinski (Zweiter von rechts) lies sich von Katharina Brors, Anna Landwehr, Fadime Demir und Zainab Zein (von links) über die Arbeit im Treffpunkt mittendrin informieren. Foto: Martin Siemer

Bürgermeister Jens Kuraschinski nahm dieses Engagement zum Anlass, den „Treffpunkt mittendrin“ an der Hermann-Ehlers-Straße zu besuchen. Fadime Demir, Leiterin des Treffpunkt, Anna Landwehr und Zainab Zein und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Katharina Brors, berichteten dem Bürgermeister aus ihrer täglichen Arbeit.

Im „Treffpunkt mittendrin“ gibt es ergänzende Sprachlernangebote für die geflüchteten Menschen. „Besonders die Frauen nehmen das in Anspruch, weil sie aufgrund ihrer Kinder andere Angebote nicht besuchen können“, sagte Zainab Zein. Im Treffpunkt hingegen können die Kinder spielen, während die Mütter Deutsch lernen. Dabei nehmen die mittendrin-Mitarbeiterinnen auf die verschiedenen sprachlichen Voraussetzungen besondere Rücksicht. Zum Teil leisten sie aber auch psychologische Arbeit, wenn die Frauen von ihren Erlebnissen während der Flucht berichten. „Ihre Arbeit ist von enormer Bedeutung“, betonte Jens Kuraschinski.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 3 plus 9.