Ehrenamtlich für die Geschichte

(Kommentare: 0)

Antrittsbesuch von Bürgermeister Jens Kuraschinski beim Bürger- und Geschichtsverein

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Es wächst und wächst das Archiv des Bürger- und Geschichtsvereins (BGV). Seit 2001 trägt der Verein Archivalien und Objekte zusammen, die Zeugnis über die Geschichte der Stadt Wildeshausen ablegen. All dies geschieht mit ehrenamtlichen Engagement. Grund für Bürgermeister Jens Kuraschinski, am Mittwoch seine Aufwartung im Büro des Bürger- und Geschichtsvereins zu machen.
Karl-August Kolhoff und Bernd Oeljeschläger, Vorsitzende des Vereins sowie die Vorstandsmitglieder Gerda Lehmensiek, Manfred Rollié, Herbert Wappler, Peter Heinken, und Marianne Steinkamp standen dem Bürgermeister Rede und Antwort.
„Ich kann mich nur dafür bedanken, dass der Verein diese kommunale Aufgabe wahrnimmt“, betonte Kuraschinski. Die Stadt selbst verfügt über kein eigenes Archiv.

Jens Kuraschinski, (zweiter von links) lies sich von Karl-August Kolhoff, Bernd Oeljeschläger und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Eva-Maria Ameskamp (von links) über die Arbeit des Bürger- und Geschichtsvereins informieren. Foto: msi
Jens Kuraschinski, (zweiter von links) lies sich von Karl-August Kolhoff, Bernd Oeljeschläger und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Eva-Maria Ameskamp (von links) über die Arbeit des Bürger- und Geschichtsvereins informieren. Foto: msi

Seit 2001 archiviert der BGV historische Dokumente, Aufzeichnungen und Fotos. „Der Aufbau eines solchen Archivs sowie die Erforschung und Vermittlung der Geschichte unserer Stadt gilt unser Hauptaugenmerk“, erklärte Oeljeschläger. Ohne den gesamten Blick auf die Geschichte und die Koordinierung bereits vorhandener Bestände mache die Dokumentation der facettenreichen Vergangenheit der Huntestadt wenig Sinn. Dabei erhebt der BGV keinen Alleinanspruch auf die Archive. „Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger uns ihre Besitztümer mitteilen. Wir müssen nicht alles haben, nur wissen, wo etwas zu finden ist“, ergänzte Karl-August Kolhoff. In diesem Zusammenhang sagte Jens Kuraschinski seine Unterstützung zu, wenn es Schwierigkeiten gibt, geschichtliche Quellen zu erschließen.
Die Stadt fördert über ihren Haushalt die Arbeit des BGV in diesem Jahr mit 15.000 Euro. Auf den ersten Blick eine große Summe. Ein eigener Archivar würde die Stadt jedoch in etwa das Dreifache dieses Betrages kosten.
Während des Antrittsbesuchs des Bürgermeisters wurden auch erste Gedanken bezüglich des 750 Jährigen Stadtrechtejubiläums ausgetauscht. Im Jahr 2020 kann dieses besondere Ereignis gefeiert werden. Die 750 Jahre sind im mittlerweile ansehnlichen Archiv des Bürger- und Geschichtsvereins umfangreich dokumentiert. Kuraschinski und der Verein verabredeten eine enge Zusammenarbeit für das Jubiläum.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 1 plus 2.