Ehrenamtliche besuchten Behindertenbeauftragte

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Netzwerken: Gruppe von Freiwilligen der Diakonie Himmelsthür informierte sich im Kreishaus

Wildeshausen (pm). Kontakte sind wichtig. Es macht auch immer Spaß, etwas Neues zu lernen. Darin war sich eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür einig, die sich in dieser Woche bei der Kreisbehindertenbeauftragten Rita Rockel über deren Arbeit informierte. Beim Besuch im Kreishaus ging es um viele verschiedene Themen, wie Eingliederungshilfe, das Beantragen eines Schwerbehindertenausweises oder das Begleiten von Schulen in Richtung Inklusion, also, wie Kinder und Jugendliche mit Assistenzbedarf am Unterricht teilhaben können.

Die Ehrenamtlichen der Diakonie Himmelsthür besuchten die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel (Dritte von rechts). Foto: Barbara Wündisch-Konz
Die Ehrenamtlichen der Diakonie Himmelsthür besuchten die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel (Dritte von rechts). Foto: Barbara Wündisch-Konz

Rita Rockel erläuterte, wie sie sich im Landkreis Oldenburg in acht Gemeinden vernetzt und mit Institutionen, Vereinen und Selbsthilfegruppen austauscht. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sei die Beratung und das Suchen von Lösungen für Menschen mit Behinderung in jeglichen Lebenslagen. Ihr Motto laute dabei „Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Rockel. Abschließend führte sie ihre Besucher durch das Kreishaus.
Die Ehrenamtlichen der Diakonie Himmelsthür kamen aus den unterschiedlichsten Einsatzbereichen: Bewohnervertretung (ein gewähltes Gremium zur Interessenvertretung), Besuchsdienst auf dem Zentralgelände, Alltagsbegleitung im Wohnhaus Glaner Straße, Kunst und Theater im Blauschimmel-Atelier Oldenburg bis hin zu den Trainern der Inklusions-Fußballmannschaft des VfL Wildeshausen. Die Teilnehmenden waren zwischen 17 und 75 Jahre alt. Wie immer bei ihren Ausflügen war die Gruppe gemischt und „inklusiv“, das heißt, sie bestand aus Menschen mit und ohne Assistenzbedarf. Das ist der Ansatz des Freiwilligenmanagements der Diakonie Himmelstür, das von Aktion Mensch gefördert wird: Alle Treffen finden gemeinsam statt, und alle können etwas voneinander und miteinander lernen.

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