Eine Wiese voller Tanz, Theater und Musik

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Der erste Wildeshauser HunteSommer war ein voller Erfolg

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Bürgermeister Jens Kuraschinski, Dieter Brüggmann, Vorsitzender der Freiwilligenagentur „mischMIT“ und Gerold Ratz, Vorsitzender des Verkehrsvereins hatten sich beim ersten HunteSommer die besten Plätze gesichert. Als Mitglieder der Jury der „HunteRallye“ saßen sie direkt am Ufer des Flusses, versorgt mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken. Die „HunteRallye“ war Auftakt und Baustein des zweitägigen „HunteSommers“, eines Kunst-, Kultur- und Spaßevents auf der Burgwiese in Wildeshausen.

Beider "HunteRalley" traten vier Teams von Schwimmverein, Jugendfeuerwehr Wildeshausen, den “Hunterunners“ und VFL Wittekind in drei Disziplinen gegeneinander an. Foto: msi
Beider "HunteRalley" traten vier Teams von Schwimmverein, Jugendfeuerwehr Wildeshausen, den “Hunterunners“ und VFL Wittekind in drei Disziplinen gegeneinander an. Foto: msi

Unter der Regie von Daniela Baron, Stadtmarketingbeauftragte der Kreisstadt Wildeshausen, hatten viele verschiedene Aktive, Organisationen und Vereine ein wirklich gelungenes, abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Und anders als oftmals in Wildeshausen vorgelebt, wurde die Veranstaltung ausgesprochen gut angenommen. Schon am Sonnabendnachmittag tummelten sich hunderte Besucher auf der Burgwiese. Die Kinder nutzten die vielfältigen Spiel- und Mitmachangeboten, die unter anderem vom VFL Wittekind und vom Jugendzentrum angeboten wurden. Schwimmverein und DLRG Wildeshausen organisierten die „HunteRallye“, ein Spaßwettbewerb, bei dem vier Teams von Schwimmverein, Jugendfeuerwehr Wildeshausen, den “Hunterunners“ und VFL Wittekind in drei Disziplinen gegeneinander antraten. Mit einem Eimer musste Wasser aus der Hunte geschöpft und mit weiteren Eimern zu einem Bottich transportiert werden. Anschließend hatte das Vierteam einen Holzskilauf zu absolvieren, bevor es quer durch die Hunte auf die andere Uferseite ging. Verschiedenste Schwimmutensilien galt es dabei mitzunehmen. Mit einem Schlauchboot paddelte dann jede Mannschaft zurück ins Ziel Die Jury mit Kuraschinski, Brüggmann und Rat, unterstützt durch „Rennkommissarin“ Majken Hjortskov, achtete auf Fehler und Regelüberschreitungen. Am Ende siegte das VFL Team vor den Hunterunners. Der Schwimmverein kam auf Platz drei, die Jugendfeuerwehr auf den vierten Platz. Für alle Teams gab es als Siegprämie Gutscheine, für die Jugendfeuerwehr zudem einen Sonderpreis. „Ihr hab ganzen Körpereinsatz gezeigt, eure Eimer waren beim Schöpfen auch die vollsten“, sagte Jens Kuraschinski bei der Siegerehrung.

Die Burgwiese bot die Kulisse für ein buntes Tanz- und Theaterspektakel. Foto: msi
Die Burgwiese bot die Kulisse für ein buntes Tanz- und Theaterspektakel. Foto: msi

Zuvor hatte der Bürgermeister schon die Organisation des „HunteSommers“ gelobt und allen Akteuren seinen Dank ausgesprochen.
Nach dem sportlichen Wettbewerb bot die Burgwiese die Kulisse für ein buntes Tanz- und Theaterspektakel. Die Wildeshauser Sambagruppe „Acompasso“ eröffnete diesen Veranstaltungsteil rhythmisch und nahm die Besucher mit auf das Theaterfeld. Dort zeigten Schauspielerinnen des Blauschimmels aus Oldenburg und der Theatergruppe Lampenfieber, unterstützt von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Wildeshausen, der Hunteschule der Berufsbildenden Schule und der Evangelischen Jugend viel Theaterszenen. Figuren spazierten durchs Publikum und bezogen dieses ins Geschehen mit ein. Ute Bommersheim vom Blauschimmel Atelier Oldenburg hatten die Theaterszenen mit den Ensembles entwickelt und einstudiert. Interessiert und belustigt verfolgte das Publikum die teilweise skurrilen, dann wieder geheimnisvollen und alltäglichen Geschichten.
Davor hatten schon die Tanzgruppen des SC Wildeshausen einige Showtänze auf der Burgweise dargeboten.

Die Wasserorgel, illuminiert durch zahlreiche bunte Scheinwerfer, verzauberte das Publikum. Foto: msi
Die Wasserorgel, illuminiert durch zahlreiche bunte Scheinwerfer, verzauberte das Publikum. Foto: msi

Der Sonnabendabend des „HunteSommers“ stand ganz im Zeichen der Musik. Den Auftakt machten das Blasorchester Wildeshausen „BLOW“ und das Musikkorps Wittekind, die zusammen quer durch de Notenwald musizierten. „The (G)Oldies griffen anschließend tief in die Oldiekiste und servierten handgemachte Rock und Rock'n Roll Musik.
Krönender Abschluss des ersten Tages war der Lichtzauber, den die Wasserorgel des Kreisfeuerwehrverbandes Verden auf die Burgweise bot. Die Show wurde von Schwimmer von DLRG und Schwimmverein eröffnet, die mit den brennenden Fackel die Hunte hinab schwammen. Die Wasserorgel, illuminiert durch zahlreiche bunte Scheinwerfer, verzauberte das Publikum.
Der Sonntag des „HunteSommers“ fiel mehr oder weniger dem Regen zum Opfer. Zwar unterhielten Shanty Chöre die Besucher an der Konzertmuschel, zum öffentlichen Picknick hatte aber angesichts des steten Regens niemand wirklich Lust.
Unterm Strich aber zeigte sich einmal mehr, Wildeshausen kann feiern, wenn die richtigen Leute an den richtigen Stellen zum richtigen Moment zusammenarbeiten.

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