Eineinhalb Tonnen Deckel gegen Polio

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Sammelaktion von Rotary Club und DRK Wildeshausen ermöglicht Impfungen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Seit dem vergangenen Sommer läuft die weltweite Aktion „Deckel gegen Polio“ der Rotary Clubs auch in Wildeshausen und Dötlingen. Der Rotary Club Wildeshausen hat die Sammelaktion mit Hilfe des DRK-Ortsvereins Wildeshausen umgesetzt. Am Freitagnachmittag wurden erneut 1,5 Tonnen Plastikdeckel auf dem Grundstück von Rotary-Mitglied Dr. Volker Kuhlmann in Jutesäcke umgepackt. Mit der gesammelten Menge können etwa 1.500 Impfeinheiten finanziert werden.

Fleißige Helfer verpackten am Freitagnachmittag rund 1,5 Tonnen Kunststoffdeckel. Foto: Martin Siemer

In allen Kindergärten und Schulen in Wildeshausen und Dötlingen sind Sammelbehälter aufgestellt, die wöchentlich von Ute Barth und Linda Vietor vom DRK-Ortsverein geleert werden. In den ersten fünf Monaten nach Beginn der Aktion im Sommer 2016 kamen so rund eine Tonne Kunststoffdeckel zusammen. „Jetzt haben wir in dreieinhalb Monaten schon 1,5 Tonnen gesammelt“, freute sich Kuhlmann.
Im seinem Carport werden die Kunststoffdeckel von Milch- und Safttüten, Erdnussdosen, Zahnpastatuben oder Waschmittelverpackungen zwischengelagert. Gesammelt werden alle Deckel mit einer eingeprägten Kennzeichnung PP oder PE-HD.
Am Freitagnachmittag nun füllten die Rotarier mit Unterstützung von Ute Barth, Linda Vietor und weiterer Helfer die Deckel in die Jutesäcke um, die von Volker Kuhlmann zu einem Recyclingbetrieb nach Bremen transportiert werden.
Der Erlös fließt in das weltweite Rotary Projekt, mit dem auch in den letzten Staaten dieser Erde die Kinderlähmung ausgerottet werden soll. Derzeit gibt es noch Fälle in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.
Wer noch gesammelte Deckel zu Hause hortet, der kann diese auch direkt bei Volker Kuhlmann am Reepmoorsweg 28a abliefern. Im Carport findet sich dort ein Sammelbehälter.

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Kommentare

Kommentar von Linda Vietor |

Lieber Martin Siemer, vielen Dank für die Berichterstattung der Aktion "Deckel gegen Polio". Ich muss einfach noch einmal darauf hinweisen, dass es eine Aktion des DRK mit Rotary gemeinsam ist. Rotary ist von seinem Mitglied Volker Kuhlmann zu Beginn letzten Jahres gefragt worden, ob der Club diese Arbeit machen möchte, es wurde von den Club-mitgliedern abgelehnt. So haben Uta, Volker und ich uns bereit erklärt - mit dem DRK im Rücken - diese Aktion ohne Rotary durchzuziehen. Da nun alles so prima läuft, Dank Uta und Linda, wird nun der Rotary-Club dargestellt, als der Macher in dieser SAche. Falsch: Das DRK - Thomas Harms, Uta Barth und Linda Vietor sind die Verantwortlichen !!!! Volker K. macht auch sehr engagiert mit und besorgt über Rotary Deutschland das Werbematerial- wir müssten es sonst selber erstellen, was wiederum Kosten verursachen würde. Er hat auch den Kontakt zu Remondis hergestellt, aber jede/r hatte eben seine/ihre Aufgaben. Uta und ich hatten andere nicht weniger wichtige Aufgaben zu erfüllen, um alles zum Laufen zu bringen. So - das musste einmal gesagt werden. Herzliche Grüße von Linda Vietor (Wir Frauen sind leider noch nicht Mitglied im RotaryClub, da wir noch nicht die richtigen Befürworter haben, vielleicht klappt es ja noch einmal, ha, ha, ha. )

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