Erkundungstour durchs Hölscher Holz

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Abenteuerliche Nachtwanderung der Jugendfeuerwehr Wildeshausen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Dunkel senkte sich der Abend über das Hölscher Holz. Die Wege waren kaum zu erkennen, im Dickicht schrie ein Kauz. Eine gespenstische Atmosphäre, die die mehr als 40 Jugendfeuerwehrleute und ihre Betreuer auf der Nachtwanderung der Jugendfeuerwehr Wildeshausen begleitete. Neben Wildeshauser Jugendlichen machten sich auch Gäste der Jugendfeuerwehren Neuenkoop-Köterende und Twistringen auf den rund 12 Kilometer langen Weg durch die Nacht.

Bei der Nachtwanderung musste ein Jugendfeuerwehrmann das LUF mit einer Fernsteuerung unter Aufsicht eines erfahrenen Feuerwehrmannes durch einen kleinen Parcours steuern. Foto: Martin Siemer
Bei der Nachtwanderung musste ein Jugendfeuerwehrmann das LUF mit einer Fernsteuerung unter Aufsicht eines erfahrenen Feuerwehrmannes durch einen kleinen Parcours steuern. Foto: Martin Siemer

Die beiden Daniel Müller der Feuerwehr Wildeshausen hatten abermals den Rundkurs festgelegt. Unterwegs warteten auf die sechs Gruppen sechs Stationen, bei denen verschiedene Aufgaben bewältigt werden mussten.
Gleich die erste Station auf dem Parkplatz an der Diakonie Himmelsthür hatte es in sich. Die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe war eigens mit ihrem Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 angerückt. Das Fahrzeug auf einem Raupenfahrwerk wird bei besonderen Einsätzen eingesetzt. Bei der Nachtwanderung musste ein Jugendfeuerwehrmann das LUF mit einer Fernsteuerung unter Aufsicht eines erfahrenen Feuerwehrmannes durch einen kleinen Parcours steuern.

Beim MHD mussten die Jugendfeuerwehrleute nach einem imaginären Unfall den Beifahrer aus dem Unfallwagen retten und versorgen. Foto: Martin Siemer
Beim MHD mussten die Jugendfeuerwehrleute nach einem imaginären Unfall den Beifahrer aus dem Unfallwagen retten und versorgen. Foto: Martin Siemer

Nur wenige hundert Meter weiter wartete die nächste Aufgabe. Mitten im Wald hatten die Gruppen einen Löschangriff aufzubauen.
An der nächsten Station wartete der Malteser Hilfsdienst mit einem Rettungswagen. Die Jugendfeuerwehrleute mussten nach einem imaginären Unfall den Beifahrer aus dem Unfallwagen retten und versorgen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe.
An der Autobahnbrücke im Hölscher Holz hatten die Feuerwehr die Verpflegungsstation aufgebaut. Stadtbrandmeister Helmut Müller und die beiden Feuerwehrfrauen Swantje Carstens und Kathrin Schmidt versorgten Jugendliche und Betreuer mit Currywurst und Pommes.

An der Hunte hatte die DLRG einen Leinensteg und eine Seilbahn für eine Schaufeltrage über die Flachsbäke aufgebaut. Foto: Martin Siemer
An der Hunte hatte die DLRG einen Leinensteg und eine Seilbahn für eine Schaufeltrage über die Flachsbäke aufgebaut. Foto: Martin Siemer

Über die Station auf dem Voßberg, wo der Rüstwagen der Feuerwehr Wildeshausen stand, ging es zur Hunte unterhalb des Stockenkamps. Dort hatte die DLRG einen Leinensteg aufgebaut. Außerdem mussten die Jugendfeuerwehrleute eine Schaufeltrage über die Flachsbäke ziehen.
Nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus stand die Schlafparty auf dem Programm. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre vor allem für die Betreuer eine kurze Nacht.
Mit einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen ging die Nachtwanderung zu Ende.

Auch die Betreuer waren gefordert. Jens Hogeback (links) und Tobias Müller mussten einen Tischtennisball durch den Schlauch transportieren. Foto: Martin Siemer
Auch die Betreuer waren gefordert. Jens Hogeback (links) und Tobias Müller mussten einen Tischtennisball durch den Schlauch transportieren. Foto: Martin Siemer

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