Erlebnisreicher Zukunftstag

(Kommentare: 0)

Jungen und Mädchen schnuppern in die Arbeitswelt

Wildeshausen. Wer heute Morgen in seine Firma, in seinen Betrieb kam, der konnte sich über zahlreiche neue „Mitarbeiterinnen“ und „Mitarbeiter“ freuen. Der diesjährige Zukunftstag hatte wieder Jungen und Mädchen angeregt, einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen. Oft schauten sie ihren Eltern, der Tante oder dem Onkel bei der Arbeit über die Finger.

Großen Zulauf hatte das Polizeikommissariat Wildeshausen. 44 Kinder und Jugendliche lernten den Alltag der Polizeibeamten kennen. Rolf Quickert, im Bereich des Polizeikommissariats zuständig für die Verkehrsprävention, hatte das Programm ausgearbeitet.

Mit Verkehrsprävention hatte dann auch gleich die erste Station des Zukunftstages zu tun. In der Heemstraße nahmen die jungen „Polizisten“ Geschwindigkeitsmessungen vor. Fachmann Hans Güldner hatte ein Radarmessfahrzeug mitgebracht, welches er den Kindern erläuterte. Selbstverständlich durfte auch richtig „geblitzt“ werden. Allerdings hatte Güldner die Messgeschwindigkeit geringer eingestellt, als es in der Heemstraße tatsächlich erlaubt war. „Die Autofahrer fahren heute ohnehin sehr langsam, weil sie uns hier stehen sehen“, sagte Güldner.

Auf der anderen Straßenseite erläuterte Sebastian Nitsch den jungen Gästen die Funktionsweises einer Laserpistole. Es war gar nicht einfach, mit dem technischen Gerät ein Fahrzeug so anzuvisieren, dass es verlässliche Messergebnisse gab.“Das war ganz schön schwer“, stellte Hannah Thomas (13) fest.

Richtig spannend wurde es für die Besucher der Polizei dann hinter dem Kommissariat. Torsten Keßler und Johannes Bockschmidt waren mit ihren beiden Polizeihunden „Easy“ und „Hope“ angerückt. Das Quartett gab einen beeindruckenden Einblick in die Polizeihundearbeit. Ohne Probleme fand „Hope“ einen versteckten Revolver. Kein Wunder, ist die neunjährige belgische Schäferhündin auch als Sprengstoffspürhund ausgebildet.

Mit ihrer Partnerin „Easy“ sollten sich Verbrecher besser nicht anlegen. Das erlebte auch Johannes Bockschmidt, der einen Gauner“ mimte und sofort „Easy“ an seinem geschützten Arm hängen hatte.

Auch im Kreishaus gab es ordentlich etwas zu erleben. Dort stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung den 21 Mädchen und Jungen ihren Aufgabenbereich vor und gaben Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Kreisbehörde.

Vorgestellt wurde ein „bunter Mix“ an Aufgaben, die das Amt für Abfallwirtschaft und Bodenschutz, das Amt für Arbeit und Soziale Sicherung sowie das Veterinäramt für die Kreisbevölkerung wahrnimmt. Darüber hinaus wurde in einem Quiz weiteres Wissen über die Arbeit in der Kreisverwaltung vermittelt. Gesundheitsamt, die betriebseigene Kinderkrippe und das Ordnungsamt mit seinen Einrichtungen für den Katastrophenschutz rundeten das Bild ab.

Die wohlverdiente Frühstücks- und Mittagspause fand in der Kantine des Kreishauses statt. „Neugierig erkundigte sich schon eine Teilnehmerin nach der Möglichkeit, ein Praktikum beim Landkreis Oldenburg machen zu können. Eine bessere Werbung für eine Ausbildung beim Landkreis Oldenburg kann es eigentlich nicht geben“, berichtete Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 8 plus 7.