Es ist wieder Gildefest

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Fünfte Wildeshauser Jahreszeit begann mit Party und guter Laune

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Punkt Mitternacht am Sonnabendabend sprang der Tageszähler der Gildeuhr in der Westerstraße auf Null. Die Gildefest freie Zeit hatte ein Ende. Tausende Gildefans lagen sich in den Armen, jubelten und stimmten das Wildeshauser Lied an. Lieder mischte sich in diesem Jahr wieder einige unbelehrbare Chaoten unter die Menschenmasse, die Feuerwerkskörper in die Menge warfen, Bengalos oder Rauchbomben zündeten. Zum Glück gab es keine Verletzten.

Der Gildeclub „La Schickeria“ führte seine Spielanalyse nach dem 4. Platz beim 10. Wildeshauser Gildecup in der Brasserie durch. Foto: msi
Der Gildeclub „La Schickeria“ führte seine Spielanalyse nach dem 4. Platz beim 10. Wildeshauser Gildecup in der Brasserie durch. Foto: msi

Den ganzen Tag über schon fieberten die Wildeshauser und ihre Gäste dem Auftakt des Gildefestes 2015 entgegen. Gildeclubs kickten um den Gildecup oder nahmen die obligatorische Frackprobe vor. Der Malteser Gildeclub traf sich am Abend im „Alten Amtshaus“ um den ordnungsgemäßen Sitz der Gildegarderobe zu prüfen. Erstmals kamen dabei auch die neuen Instrumente zum Einsatz, die im vergangenen Jahr angeschafft wurde. Die Trommelsets sind auf eigens angefertigten Fahrgestellen montiert, wodurch die die beiden Trommler beim Ausmarsch am Pfingstdienstag erheblich entlastet werden.
Der Malteser Gildeclub war indes nicht die einzige Gruppe, die im und am Alten Amtshaus für reichlich Rabatz sorgte. Auch die Wildeshauser Sambagruppe „Acompasso“ heizten den Gästen ordentlich ein, bevor sich die Musikerinnen und Musiker auf den Weg durch die Innenstadt machten. Dabei wurden sie zeitweise von einigen temperamentvollen Tänzerinnen begleitet.

Musikalisch aufgerüstet hat der Malteser Gildeclub. Foto: msi
Musikalisch aufgerüstet hat der Malteser Gildeclub. Foto: msi

Ausgelassen gefeiert wurde auch bei der Oldiefete der Königskompanie in der Sögestraße. Die Party ist längst nicht mehr der Geheimtipp der Wildeshauserinnen und Wildeshauser. Die Besucherzahl nimmt in jedem Jahr zu.
Nach Mitternacht stieg auch die Party im Gildefestzelt. „Live Sensation“ spielten sich quer durch die Fetenmucke. Weit nach Mitternacht stürmte dann Mickie Krause die Bühne und brachte das Zelt zum Kochen.

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