Es wurde wieder lachend gekreiselt

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Traditionelle Lachparade des Brummkreiselvereins

Wildeshausen. Seit 51 Jahren gibt es sie, die Lachparade des Brummkreiselvereins am Mittwoch nach Pfingsten. Damals, 1964, wurde der Verein aus einer „Schnapsidee“ aus der Taufe gehoben. Und auch 50 Jahre später steht der Frohsinn im Mittelpunkt der Lachparade. Altmeister Heinrich Boning begnügte sich bei den Regularien dann auch auf eine Begrüß und der gut 60 Vereinsmitglieder und Zuhörer. Unter ihnen auch der amtierende Träger des Goldenen Brummkreisels Alfred Panschar und seine Vorgänger Peter Hahn und Erich Siemer.

Der Brummkreiselverein sei weder ein „links- noch rechtsfähiger Verein“, betonte Boning. Eigentlich wolle man das Vereinsleben verarschen. Deshalb habe auch jeder der 29 Mitglieder ein Amt inne. „Der Dümmste ist der Vorsitzende, das hätte man vielleicht auch bei der Bürgermeisterwahl berücksichtigen sollen“, sagte Boning unter dem Gelächter der Gäste.

Im Gegensatz zu Gilde habe der Brummkreiselverein auch Frauen unter den Mitgliedern. „Vielleicht gibt es ja bald eine eigene Damenkompanie in der Gilde, die Barmherzigen Schwestern der Totenlade“, blickte der Altmeister in die emanzipierte Gildezukunft.

Brummkreisler Otto Böttcher eröffnete dann mit einem Trinkspruch die eigentlich Lachparade. Er resümierte, dass alle Tiere nur Wasser trinken würden und deren Lebenserwartung deshalb eher gering sei. „Der Mensch trinkt Schnaps trotz kranker Galle und überlebt sie alle. Damit ist der Beweis erstellt, dass Alkohol gesund erhält!“, lautete sein Fazit.

Auch Gerold Bruns und Markus Grünloh strapazierten die Zwerchfelle der Lachparadenbesucher. Viel zu schnell verflog der Vormittag der Lachparade.

Für die beiden Altmeister Heinrich Boning und Otto Böttcher war der Dienst an der Gilde damit allerdings lange noch nicht beendet. Am Nachmittag saßen beide wieder im Gildegericht und urteilten über auffällig gewordene Gildegäste.

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