Flagge gezeigt für Tibet

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Wildeshausen beteiligt sich erstmals an bundesweiter Aktion

Wildeshausen (msi). 1950 besetzten Truppen Chinas das bis dahin freie Tibet. Neun Jahre später erhob sich das Volk gegen die Besatzer, der Aufstand wurde am 10. März 1959 blutig niedergeschlagen. Mehr als 80.000 Tote waren zu beklagen und die Elite des Landes, angeführt vom Dalai Lama, flohen aus Tibet und fanden Aufnahme in Indien. Sechs Millionen Tibeter sind Willkür und Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat ausgesetzt. Sie erleben die allgegenwärtige Unterdrückung ihrer Kultur, ihrer Religion und nationaler Identität
Seit 1996 wird auch in Deutschland mit einem Gedenktag an diesen Aufstand gedacht. In mehr als 1000 Städten, Gemeinden und Landkreises wird mit dem hissen der Flagge an die Besetzung Tibets erinnern. Erstmal wehte die Flagge in diesem Jahr auch auf dem Wildeshauser Marktplatz. Die Flagge zeigt in ihrem Zentrum zwei Schneelöwen als Symbol für die Einheit von geistiger und religiöser Macht. In Tibet selbst ist sowohl der Besitz der Fahne als auch ihr öffentliches Zeigen unter Androhung harter Strafen verboten.

Zum Gedenken an den Volksaufstand in Tibet wehte in diesem Jahr erstmals auch die tibetische Flagge über dem Wildeshauser Marktplatz. Foto: msi
Zum Gedenken an den Volksaufstand in Tibet wehte in diesem Jahr erstmals auch die tibetische Flagge über dem Wildeshauser Marktplatz. Foto: msi

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