Gleichbehandlung gefordert

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UWG Wildeshausen unterstützt die Petition der Dr-Klingenbergstraße Anwohner

Wildeshausen. Der Bebauungsplan 25.5 „Dr. Klingenbergstraße“ erregt seit geraumer Zeit die Gemüter. Viele Anwohner der Dr.-Klingenbergstraße wehren sich gegen eine Aufweichung der bislang bestehenden Vorgaben. Sie wollen keine großen Mehrfamilienhäuser in diesem Bereich.

Die UWG-Fraktion im Stadtrat unterstützt jetzt eine Petition der Anwohner zur Begrenzung der baulichen Festsetzungen in ihrem Wohngebiet. "Was die Anwohner der Dr. Klingenbergstraße fordern, ist die Gleichbehandlung aller Grundstückseigentümer in einem Wohngebiet und damit eine absolute Selbstverständlichkeit“, schreibt der der UWG Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung. „Jeder, der nicht als Bürger zweiter Klasse einmal hinter den Interessen eines „Investors“ zurückstehen möchte, sollte der Petition durch seine Unterschrift das notwendige Gewicht erteilen“ ergänzt der UWG Abgeordnete Thomas Johannes.

Hintergrund des Anwohnerunmuts ist das Ansinnen der Politik, in diesem Bereich eine behutsame Nachverdichtung zu ermöglichen. Bisher sind in dem betroffenen Bereich fast ausschließlich Einfamilienhäuser zu finden. Ein älterer Planentwurf sah vor, für zwei Grundstücke eine Privilegierung auszuweisen, damit ein Investor dort größere Mehrfamilienhäuser errichten kann. Dazu wurden First- und Traufhöhen angehoben.

Nach dem massiven Protest der Anwohner legte die Verwaltung einen zweiten Planentwurf vor. In ihm werden alle Grundeigentümer gleich behandelt. Ein Entwurf, der von der UWG unterstützt wird. „In der letzten Bauausschusssitzung hat der beauftragte Planer in aller Deutlichkeit betont, dass beide Entwürfe gleichermaßen problemlos umgesetzt werden können, und es durchaus sinnvoll sei, auf die berechtigten Wünsche der Anwohner einzugehen“, erklärt der UWG Abgeordnete Heiner Spille. Nach Aussage des Planers sei die Politik gut beraten, die Vorstellungen der Anwohner zu berücksichtigen.

„Es kann doch wohl nicht angehen, dass einzelne Investoren in Wildeshausen alles Machen können und die Einwohner haben das Nachsehen“, betont Thomas Johannes.

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