Größer, heller, freundlicher

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Erweiterungsarbeiten an der Hauptschule Wildeshausen sind abgeschlossen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Was lange währt wird endlich gut“, bemühte Schulleiterin Dorit Hielscher am Freitagvormittag eine alte Weisheit. Nach jahrelanger Wartezeit und mehrmonatiger Bauzeit kann die Hauptschule am kommenden Montag endlich ihren neuen Gruppenräume in Betrieb nehmen. Mit der Erweiterung ging eine komplette energetische Erneuerung der Fassade einher. 956.000 Euro investierte die Stadt Wildeshausen als Schulträger in die Baumaßnahme. Aus dem Niedersächsischen Kommunal-Investitions-Fördergesetz fließt ein Zuschuss in Höhe von 241.400 Euro.

Hell und freundlich sind die neuen Gemeinschaftsräume in der Hauptschule gestaltet. Foto: Martin Siemer
Hell und freundlich sind die neuen Gemeinschaftsräume in der Hauptschule gestaltet. Foto: Martin Siemer

Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Dr. Andreas Everinghoff führte Hielscher Bürgermeister Jens Kuraschinski sowie Vertreter von Verwaltung und Rat durch die neuen Räume.
Durch die neue Fassade mit ihren großen Fenster fällt viel Licht in die Gruppenräume. Die Wände sind in einem hellen Ockerton gestrichen. „In den Freizeiträumen haben wir zusätzlich einen grauen Streifen an die Wände malen lassen, damit die Schüler gleich wissen, wo sie sich aufhalten dürfen“, erklärte Hielscher.

Ein Blick an die Decke offenbarte es: Im Hauswirtschaftsraum besteht noch Sanierungsbedarf. Foto: Martin Siemer
Ein Blick an die Decke offenbarte es: Im Hauswirtschaftsraum besteht noch Sanierungsbedarf. Foto: Martin Siemer

Kuraschinski unterstrich, dass Brandschutz und Energiedämmung am Schulgebäude jetzt auf den neuesten Stand seien. Die Investition in den Schulstandort sei absolut sinnvoll gewesen. Bildung ist das Beste, was wir den Kindern mitgeben können.“
Mit der jetzt abgeschlossenen Baumaßnahme ist die Wunschlist der Hauptschulleitung allerdings noch nicht ganz abgearbeitet. „Im Hauswirtschaftsraum besteht noch Sanierungsbedarf“, erläuterte Hielscher. Eine Aussage, von der sich die anwesenden Rats- und Verwaltungsvertreter direkt überzeugen konnten. Die Küchenmöbel erstrahlen im Charme der 1970er Jahre, einige Tapeten lösen sich von den Wänden und auch die Deckenverkleidung hat schon bessere Jahre gesehen.

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