Handlungsbedarf auf dem Friedhof

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SPD Radfahrer informieren sich vor Ort

Wildeshausen, Gutes Wetter hatten sich die Radfahrer der SPD Wildeshausen für ihre jüngste Sommerradtour ausgesucht. Dieses mal führte der Weg zum Friedhof an der Visbeker Straße. Dort wurden sie bereits von Jens Kuraschinski, künftiger Bürgermeister der Kreisstadt und Heiko Wittrock, verantwortlicher Mitarbeiter für die Friedhofsverwaltung erwartet. Anlass des Besucher waren Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern. Sie hatten unter anderem den Zustand von einigen Wegen im alten Friedhofsteil moniert.

Wittrock erläuterte, dass am Hauptweg von der Friedhofskapelle der Zahn der Zeit nagt. Ende 1950 war dieser Weg mit einer Teerschicht versehen worden, die mittlerweile uneben ist und dringend erneuert werden müsste. Wittrock regt zudem an, dass einige Wege gepflastert werden könnten, damit die Besucher des Friedhofes bei Regen nicht mit ihren Schuhen stecken bleiben. Die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung haben inzwischen einige Wege mit Rasen angesät, wodurch die Pflege vereinfacht und die Optik verbessert wird.

Die SPD Mitglieder interessierte auch die Frage, warum es so viele „Lücken“ zwischen den Gräbern auf dem alten Teil des Friedhofes gibt. Wittrock erläuterte, dass es inzwischen viele Arten gibt, die Menschen in Wildeshausen zu bestatten. Durch die Möglichkeit der Urnenbeisetzung wird nicht mehr so viel Platz benötigt und große Familiengräber werden verkleinert. Zudem wird der neue Friedhof, der 1999 auf der anderen Seite des Lehmkuhlenweges liegt, gerne genutzt. Deshalb werden nicht mehr benötigte Flächen teilweise angepflanzt und weitere Wege als Durchgänge zwischen den Gräbern angelegt.

Mit einbrechende Dämmerung besichtigte die Gruppe zum Abschluss die Friedhofskapelle, die seit 1962 für Trauerfeiern genutzt wird. Sie soll in Kürze neu gestaltet werden, die betrifft vor allem die Bänke und die Farbgebung.

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