Haushalt ohne Neuverschuldung

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Fachausschuss bringt Wildeshauser Etat auf den Weg

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Zahlen, die Kämmerer Thomas Eilers während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Controlling und Wirtschaft an die Wand projizierte, dürfte den meisten Abgeordneten nicht gefallen haben. Auf über 20 Millionen Euro wäre die Verschuldung der Stadt Wildeshausen bis Ende 2018 angestiegen.
Am Schluss der Sitzung hatten die Ausschussmitglieder gemeinsam mit der Verwaltung dann doch noch einen Etat ohne Neuverschuldung gestrickt. Bis 2019 soll die Verschuldung nicht weiter anwachsen, sondern auf dem Stand von 2015 gehalten werden.
Möglich wurde dies, weil der Ausschuss einige Investitionsvorhaben auf einen späteren Zeitpunkt verschob. Dazu gehören unter anderem Sanierungsmaßnahmen im Stadthaus, an der St.-Peter- und der Holbeinschule. Und auch Baumaßnahmen in der Realschule werden erst später durchgeführt.
Die Feuerwehren Düngstrup und Wildeshausen müssen länger auf zwei neue Tanklöschfahrzeuge warten. Die Insgesamt rund 650.000 Euro teuren Einsatzfahrzeuge werden voraussichtlich erst ab 2020 beschafft.
Die Verwaltung rechnet außerdem damit, dass die Einnahmen in den kommenden Jahren steigen. Vergnügungssteuer und höhere Zuweisungen vom Land sollen sich positiv auswirken.
Der Rat wird den Haushalt nun am Donnerstag, 11. Februar verabschieden.

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