Hightech für die Retter

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Feuerwehr Wildeshausen lässt sich Drehleiter vorführen

Wildeshausen. Aufsehen erregte am Donnerstagabend die Feuerwehr Wildeshausen in der Westerstraße. Dort ließen sich die ehrenamtlichen Brandschützer eine der modernsten Drehleitern des Herstellers Metz vorführen. Viele Passanten bleiben stehen und bestaunten das Geschehen Und das, was sie und die Feuerwehrleute zu sehen bekamen, war beeindruckend.

Ohne Probleme manövrierte der Techniker der Firma Metz den Leiterkorb zwischen zwei Gebäude. Ein Vorgehen, das mit der alten Drehleitern nicht zu realisieren gewesen wären. Bei der vorgeführten Drehleiter handelte es sich um eine Metz L32A-SX mit einem abknickbaren oberen Leiterteil. Dadurch stellen auch parkende Pkw, Stadtgrün oder enge Straßen kein unüberwindbares Hindernis mehr dar. Zudem kann der Rettungskorb direkt vor dem Fahrzeug auf den Boden abgesenkt werden, ohne den Leiterpark bewegen zu müssen.

Zuvor hatten Mitarbeiter der Firma Metz das Fahrzeug auf dem Parkplatz vor dem Feuerwehrhaus im Detail erklärt. Dabei demonstrierten sie eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des Fahrzeuges.

Seit 1995 gibt es in der Stadt Wildeshausen eine Drehleiter. Seit dieser Zeit kam das Fahrzeug bei unzähligen Alarmierungen zum Einsatz. Sei es bei der aktiven Brandbekämpfung in Wildeshausen und anderen Kommunen. Oder als Unterstützung des Rettungsdienstes beim Transport von erkrankten Personen aus oberen Stockwerken auf den Boden. Auch die Polizei forderte die Feuerwehr Wildeshausen gelegentlich mit der Drehleiter zur Ausleuchtung von Unfallstellen an.

Die DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb) wurde Anfang 2014 außer Dienst gestellt und durch andere Leiter ersetzt. An der vorhandenen Drehleiter hätten Wartungs-, Reparatur- und Servicearbeiten Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro verursacht. Das knapp 20 Jahre alte Einsatzfahrzeug war jedoch bereits für das Jahr 2015 in der Ersatzbeschaffung. Im Haushalt der Stadt sind dafür 800.000 Euro eingestellt.

Um während der Übergangszeit einsatzbereit zu sein, konnte kurzfristig und günstig von der Feuerwehr Bremen eine ausgemusterte Drehleiter (DLK 23-12) übernommen werden. Gerade einmal 5000 Euro zahlte die Stadt für das Einsatzfahrzeug, dass noch für mindestens drei Jahre seinen Dienst verrichten kann und dass in den vergangenen Monaten bereits mehrfach zum Einsatz kam.

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