Hightech-Wettkampf in der Schule

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15 Schulen messen sich beim „InTech“ Wettbewerb

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Langsam „pirschte“ sich der Roboter an die Holzmarkierung, dann schnellte ein an einem Ausleger befestigtes Rad nach vorn, eine schnelle Rückwärtsbewegung, und das farbige Blatt Papier war gesichert. Das Papier haschen“ war eine von drei Disziplinen beim „InTech“ Wettbewerb, der am Sonnabend in der Realschule Wildeshausen stattfand. 15 Schulen mit etwa 150 Schülerinnen und Schüler waren nach Wildeshausen gekommen, wobei die Mädchen deutlich unterrepräsentiert sind. Laura Rapp, Sophie Stüve und Anna Krug vom Gymnasium Damme waren die einzige reine Mädchenmannschaft.

Beim „InTech“ Cup in der Realschule traten Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen mit ihren Robotern gegeneinander an. Foto: msi
Beim „InTech“ Cup in der Realschule traten Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen mit ihren Robotern gegeneinander an. Foto: msi

„InTech bedeutet Informatik mit technischen Aspekten“, erklärt Stefan Moll von der Uni Oldenburg. Die Oldenburger Universität organisiert diese Roboterwettbewerb im Nordwesten. Die Veranstaltung in Wildeshausen fand in Zusammenarbeit mit der Realschule statt. Dort ist Lehrerin Anke Schneider für den Fachbereich Informatik zuständig und heimste mit ihren Schülerinnen und Schülern schon den einen oder anderen Preis ein.

Bis unmittelbar vor dem Start in den einzelnen Disziplinen bastelten und programmierten die Schüler an ihren Robotern. Foto: msi
Bis unmittelbar vor dem Start in den einzelnen Disziplinen bastelten und programmierten die Schüler an ihren Robotern. Foto: msi

Auch beim Wettbewerb am Sonnabend war die Realschule mit Teams vertreten, dieses Mal reichte es jedoch nichts für's Treppchen, die Konkurrenz war einfach zu stark.
Dafür schaffte es der Roboter "The cake is a lie" vom Gymnasium Wildeshausen in der Disziplin „Holzablage“ auf den ersten Platz. Maximilian Grohe, Julius Arkenberg, Maik Ehemann hatten mit Lehrer und Coach Peter Manschek ihren Roboter konstruiert und programmiert. Bei der „Holzablage“ hat der Roboter entsprechend der Programmierung zu entscheiden, ob er eine bestimmte Anzahl von Holzklötzen in einem Feld ablegt. .
Eine weiter Disziplin war „Linie folgen“. Dabei mussten die Roboter einer vorgegebenen Spur folgen.
In der Gesamtwertung kam das Team des Gymnasiums Wildeshausen auf den zweiten Platz hinter dem Herbartgymnasium Oldenburg und vor dem Schulzentrum Collhausen.
Als Preise gab es für die erfolgreichen Mannschaften Roboterbausätze.

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