100 Jahre Realschule Wildeshausen

(Kommentare: 0)

Festakt, Schulfest, Ehemaligentreffen und Ausflug zum Jubiläum

Wildeshausen. Am 1. Mai 1914 wurde sie gegründet, die „Höhere Bürgerschule“ in Wildeshausen, Vorläufer der heutigen Realschule. Vom 24. bis zum 29. Juli wird der 100. Geburtstag mit einer Festwoche gefeiert. Eine Planungsgruppe um Schulleiter Jan Pössel hat über einen Jahr an den Vorbereitungen gearbeitet.

In den Anfängen hatte die Schule 52 Schülerinnen und Schüler in drei Klassen. Unterrichtet wurden die Schuljahre drei bis sieben unter anderem in der Landwirtschaftlichen Winterschule und den Räumen einer aufgelösten Privatschule.Heute werden 770 Schülerinnen und Schüler von 50 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Hinzu kommen sechs weitere Mitarbeiter wie Hausmeister und Schulsekretärin.

Ging die Gründung der Schule vor 100 Jahren relativ reibungslos von statten, gestaltete sich der Bau des Schulgebäudes schwieriger. Der 1. Weltkrieg machte den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Erst 1925 wurde der erste Standort am Marschweg eingeweiht. Bis 1966 wurde dort unterrichtet. Dann baute die Stadt ein neues Schulgebäude an der späteren Humboldtstraße.

„Die Schule hat den Zweck, Knaben und Mädchen eine höhere allgemeine Bildung zu geben und ihnen den Eintritt in eine höhere Lehranstalt zu ermöglichen. Die Schule kann von Kindern jeden Religionsbekenntnisses besucht werden, doch wird nur evangelischer und katholischer Religionsunterricht erteilt. Der Lehrplan entspricht im Wesentlichen dem einer Oberrealschule; das Lehrziel ist die Reife für die Obertertia (9. Klasse eines Gymnasiums). Die aufzunehmenden Schüler sollen in der Regel das 8. Lebensjahr vollendet haben“, heißt es in der Chronik der Schule.

Als 1975 die Orientierungsstufe in Niedersachsen eingeführt wurde, gingen die fünften und sechsten Klassen der Realschule verloren. Mit der erneuten Schulreform im Jahr 2004 wurde die Orientierungsstufe eingestellt, die Realschule bekam wieder mehr Schüler. Es wurden mehr Platz benötigt. Es erfolgte der Umzug in das Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe an der St.-Peter-Straße. Dort feiert die Realschule in diesem Jahren ihren 100. Geburtstag.

Los geht es mit einem schulinternen Konzert am Donnerstag, 24. Juli. Offiziell wird das Jubiläum am Sonnabend, 26. Juli von 9.30 Uhr bis 11 Uhr mit einem Festakt gefeiert. Danach sind alle Gäste zu einem großen Schulfest eingeladen, auf dass sich die Schüler mit Projekttagen vorbereiten.

Sonntag, 27. Juli, steht ganz im Zeichen des Ehemaligentreffens. Von 11 bis 16 Uhr können alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler in alten Erinnerungen schwelgen.

Am Dienstag, 29. Juli geht dann die gesamte Schule auf Reisen. Ziel ist die Autostadt in Wolfsburg.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 8 und 6.