23200 Menschen geholfen

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Jahreshauptversammlung der Wildeshauser Tafel

Wildeshausen. Als die Wildeshauser Tafel im März 2009 zu ihrem ersten Ausgabentag öffnete, wurden 39 Kunden mit Lebensmitteln versorgt. Heute, fünf Jahre später, betreut die Tafel 727 Kunden. „Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr in unseren beiden Ausgabestellen in Wildeshausen und Ahlhorn 23200 Menschen bedient“, sagte Peter Krönung, Vorsitzender der Tafel während der Jahreshauptversammlung im DRK-Mehrgenerationenhaus. Die Ausgabestelle Ahlhorn im dortigen Dorfgemeinschaftshaus wurde im Mai 2013 in Betrieb genommen.

80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machen die Arbeit der Tafel erst möglich. Sie sorgen für einen steten Nachschub an Lebensmitteln, putzen Gemüse, kümmern sich um die Ausgabe. Ein gut funktionierendes Netzwerk aus Einzelhändlern, Discountern und der Lebensmittelindustrie versorgt die Tafel mit Waren. „Wir merken aber auch, dass der Handel die Warenbestände vorsichtiger dispositioniert“, sagte Krönung. Spürbar wird dies durch ein geringeres Aufkommen bei Obst und Gemüse.

Große Unterstützung erfuhr die Tafel im vergangenen Jahr auch durch Spender und Sponsoren. Dadurch konnte ein Überschuss erwirtschaftet werden, der in die Rücklagen fließt. „Wir brauchen dieses Geld für die Anschaffung neuer Kühltruhen oder eines neuen Tiefkühlfahrzeuges“, erklärte Krönung.

Aber auch die Situation der Räumlichkeiten, in denen die Ausgabe stattfindet, müsse im Auge behalten worden. In Wildeshausen ist die Tafel auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür an der Dr.-Klingenberg-Straße untergebracht. Dort findet gerade ein großer Umbruch, weg von der zentralen Unterbringung der Bewohner hin zu dezentralen Wohnangeboten statt. „Nach einem Gespräch mit dem Regionalgeschäftsführer Jörg Ahrendt-Uhde wissen wir, dass wir noch fünf bis sieben Jahre dort bleiben können. Aber wir müssen schon für die Zeit danach planen“, sagte der Tafelvorsitzende. Ein Umzug würde immer auch erhebliche Kosten verursachen.

Neue Räumlichkeiten werden auch für die Ausgabestelle in Ahlhorn gesucht. „Wir konnten nicht erahnen, dass die Nachfrage dort explodiert“, beschrieb Krönung die Situation im ersten Jahr in Ahlhorn. Von den insgesamt 23200 Kunden, die im vergangenen Jahr von den ehrenamtlichen Tafelmitarbeitern bedient wurden, stammen 8550 aus der Gemeinde Großenkneten.

Regelmäßig erhalten die bedürftigen Kundinnen und Kunden in den beiden Ausgabestellen gegen einen kleinen Obulus Lebensmittel.

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