40 Jahre nach der Gebietsreform

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Harpstedter CDU Senioren besuchen die Kreisstadt Wildeshausen

Wildeshausen/Harpstedt (hart).Unter dem Motto "40 Jahre nach der Gebietsreform" unternahm eine Gruppe der CDU-Senioren-Union Samtgemeinde Harpstedt jetzt einen Besuch der Kreisstadt Wildeshausen. Dieter Kieselhorst aus Klein Amerika hatte die von den DHE-Reisen durchgeführte Tour vorbereitet und den Kontakt zur Stadt Wildeshausen geknüpft. So wurde die Besuchergruppe kurz vor 10 Uhr vor dem Stadthaus in Wildeshausen zuerst von der Gästeführerin Christa Plate und wenig später noch vor Beginn des Glockenspiel von Bürgermeister Jens Kuraschinski willkommen geheißen.

Mit Gästeführerin Christa Plate (Vorne Mitte) vor dem Stadthaus Wildeshausen nach dem Glockenspiel und den Ausführungen von Bürgermeister Jens Kuraschinski. Foto: Harro Hartmann
Mit Gästeführerin Christa Plate (Vorne Mitte) vor dem Stadthaus Wildeshausen nach dem Glockenspiel und den Ausführungen von Bürgermeister Jens Kuraschinski. Foto: Harro Hartmann

Nach ersten einleitenden Worten zu dem Glockenspiel am Stadthaus schlug es bereits zehn Uhr und das Glockenspiel erklang. Mit dem Verklingen des letzten Glockenschlages und dem Schließen der drei Türen im Stadthausgiebel berichtete der Bürgermeister noch von weiteren Einzelheiten zum Glockenspiel. Dann ging er auf die Entwicklung der Stadt Wildeshausen nach der vor 40 Jahren erfolgten Gebietsreform ein. Angerissen wurde die Verlegung des Kreissitzes in die Stadt Wildeshausen und die damit einhergehende Entwicklung des Behördenzentrums mit dem Kreishaus, Gesundheitsamt, Amtsgericht und Katasteramt (alter Sprachgebrauch).

Positiv ist seither die Entwicklung der Bevölkerungszahl trotz Aufgabe des Bundeswehrstandortes. Gewerbegebiete konnten entwickelt werden und das Schulwesen wurde erheblich ausgebaut. Inoffiziell hat die Stadt Wildeshausen über 20.000 Einwohner, jedoch wird vom Niedersächsischen Landesamt für Statistik anders gerechnet und so bleibt die Einwohnerzahl noch unter der magische Grenze "20.000", wie das Stadtoberhaupt erläuterte. Weiter wurde von der verkehrlichen Infrastruktur mit Anbindung an die A 1 – Hansalinie - erzählt, wie auch vom Gesundheitswesen mit dem Johanneum Krankenhaus an der Spitze. Gerne beantwortete der Bürgermeister Fragen der Besucher. Charlotte Diekmann und Dieter Kieselhorst bedankten sich bei Jens Kuraschinski mit einem edlen "Harpstedter Tropfen".

Anke Harms (rechts) stellte den Harpstedter Gästen ihr Unternehmen vor. Foto: Harro Hartmann
Anke Harms (rechts) stellte den Harpstedter Gästen ihr Unternehmen vor. Foto: Harro Hartmann

Dann übernahm wieder Gästeführerin Christa Plate das Wort und die Führung der Gruppe. Der auf dem Gildeplatz wartende DHE-Bus wurde geentert und eine Reise kreuz und quer durch die Kreisstadt Wildeshausen folgte. Erstes Ziel war das Behördenviertel. Information zum Landkreis Oldenburg gab es dort zu hören. Der Krandel mit den angrenzenden Sport- und Freizeitangeboten war das nächste Ziel und hier informierte der Vorsitzende des VfL Wildeshausen, Wolfgang Sasse, die Harpstedter umfassend über die vorhandenen Einrichtungen und Sport- und Freizeitangebote.
Schon bald wurde die Fahrt fortgesetzt in Richtung der Gewerbegebiete am Westring, an der Düngstruper Straße und Vor Lüerte. Christa Plate wusste viel über die Ansiedlung und Entwicklung der Betriebe zu berichten. Ein kurzer Anhalt wurde bei der Fa. Medizinische Versorgung Anke Harms gemacht und die Inhaberin nahm die Gelegenheit wahr, ihr Unternehmen vorzustellen, insbesondere die Entwicklung bis zum heutigen Standort an der Ottostraße.
Nächstes Ziel war die Bauerschaft Düngstrup, um dann über die Visbeker Straße weiter in Richtung Stadtmitte zu fahren. Am Friedhof wurde kurz gehalten, um sich über die Örtlichkeit zu informieren.
Beim Feuerwehrhaus verließ die Harpstedter Besuchergruppe den Bus und suchte das "Alte Amtshaus" auf, um zu Mittag zu essen. Nach dem leckeren Spargelessen wurde noch ein kleiner Spaziergang zum Bibelgarten gemacht und die Alexanderkirche besichtigt. Auch hier wusste die Gästeführerin wieder viel zu erzählen, so dass die Zeit viel zu schnell verging und die Heimreise angetreten werden musste.
Der Beifall bei der Verabschiedung von Christa Plate und nach den Schlussworten von Charlotte Diekmann und Dieter Kieselhorst zeigte, dass die Fahrt mit den Führungen allen Beteiligten sehr gefallen hat.

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