Im Krandelbad startet die Freibadsaison

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Nichtschwimmer bleiben in Wildeshausen allerdings vorerst auf dem Trockenen

Wildeshausen (msi). Mit einem beherzten Sprung ins Schwimmerbecken eröffneten Bürgermeister Jens Kuraschinski, Krandelbad-Leiter Marcel Buller und weitere Badegäste die Freibadsaison im Krandelbad. „Die ersten Frühschwimmer waren bereits um 6.30 Uhr hier“, sagte Buller. Noch ein wenig gedulden müssen sich die Nichtschwimmer. Ihr Becken ist aufgrund eines Rohrbruches noch nicht betriebsbereit. Aber noch steht ja auch das Hallenbad für das Schwimm- und Badevergnügen zur Verfügung.
In den vergangenen Wochen und Monaten hatte das Team um Marcel Buller das Freibad für die neue Saison vorbereitet. Unter anderem wurde die Wasseraufbereitung gewartet und überprüft, das Filtermaterial desinfiziert und ergänzt. Am Schwimmerbecken wurde die komplette Überlaufroste erneuert.

Mit einem beherzten Sprung ins Schwimmerbecken eröffneten Jens Kuraschinski (vorne) und weitere Badegäste die Freibadsaison im Krandelbad. Foto: Martin Siemer
Mit einem beherzten Sprung ins Schwimmerbecken eröffneten Jens Kuraschinski (vorne) und weitere Badegäste die Freibadsaison im Krandelbad. Foto: Martin Siemer

„Der TÜV hat die Sprunganlage und auch die Rutsche abgenommen“, erklärte Hans Ufferfilge, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, Bildung und Sport.
Dass das Nichtschwimmerbecken noch nicht einsatzbereit ist, ist nicht zu ändern. Das Becken war bereits gefüllt, als der Rohbruch festgestellt wurden .“Daraufhin wurde das Wasser wieder abgelassen, um die Schadstelle zu reparieren“, sagte Ufferfilge. Dabei habe man auch noch einige defekte Fliesen festgestellt, die jetzt ebenfalls erneuert werden. Ufferfilge rechnet damit, dass das Nichtschwimmerbecken Anfang Juni für den Badebetrieb zur Verfügung steht. Die Mitarbeiter des Bades fanden auch noch die Zeit, das Bad mit Pinsel und Farbe aufzuhübschen. Die gewählten Anthrazit und Grüntöne passen gut zum Umfeld.Die Wassertemperatur beträgt 25 Grad. Diese wird mittels der Abwärme der nicht allzu weit entfernten Kläranlage erreicht. Auch das neue Feuerwehrhaus an der Krandelstraße ist an diese Leitung angeschlossen.
Erfreulich für alle Badegäste: Die Eintrittspreise bleiben stabil.

Frank Ostertag, Manfred Meyer und Jens Kuraschinski vor den Skulpturen, die Uwe Oswald (von links) mit der Motorkettensäge geschaffen hat. Foto: Martin Siemer

Wenn die Badegäste jetzt den Freibadbereich nutzen, dann finden sie auch die beiden neuen Holzskulpturen, die der Barnstorfer Bildhauer Uwe Oswald aus einer Buche und einer Eiche geschaffen hat. „Spiel in luftiger Höhe“ heißen die Skulpturen, die eine Frau und einen Mann in Badebekleidung zeigen, die offensichtlich mit einem Ball spielen.
In nur vier Wochen arbeiteten Oswald die beiden Figuren mit der Motorkettensäge aus den Baumstümpfen heraus. Die waren übriggeblieben, nachdem der Bauhof aus Sicherheitsgründen die Baumkronen entfernen musste. „Beide Bäume waren krank und mussten entsprechend gestutzt werden“, nannte Manfred Meyer, Baudezernent der Stadt, die Gründe. Er hatte auch die Idee zur künstlerischen Verschönerung der hölzernen Überbleibsel. Möglich wurden beide Skulpturen durch die finanzielle Unterstützung der Volksbank Wildeshauser Geest. „Rund 4.000 Euro flossen aus den Erträgen der VR Gewinnspargemeinschaft“, sagte Volksbankvorstand Frank Ostertag.

Frau und.....
Frau und.....
Mann spielen jetzt in luftiger Höhe über den Badegästen. Foto: Martin SIemer
Mann spielen jetzt in luftiger Höhe über den Badegästen. Foto: Martin SIemer

Wer sich die Skulpturen ansehen möchte und auch im Krandelbad seine Runden drehen will, der kann das ab sofort zu den folgenden Öffnungszeiten.

Freibad

Montag bis Freitag 6.30 Uhr bis 20 Uhr
Sonnabend und Sonntag 9 bis 18 Uhr

Hallenbad

Montag geschlossen
Dienstags bis Donnerstag 6.30 bis 10 Uhr
  15 bis 20 Uhr
Freitag 6.30 Uhr bis 10 Uhr
  13 bis 20 Uhr
Sonnabend und Sonntag 9 bis 18 Uhr

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