Im Stadthaus redet man wieder Tacheles

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Bürgermeister rückt auf der Webseite der Stadt Wildeshausen Falschinformationen gerade

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Stadtverwaltung Wildeshausen und Bürgermeister Jens Kuraschinski an ihrer Spitze haben es in den vergangenen Monaten nicht leicht. Ein Maulwurf gräbt sich durch die Bürogänge und verrät immer wieder Interna aus dem Stadthaus. Und in der Gerüchteküche brodelt es gewaltig und viele Halbwahrheiten und Unwahrheiten werden verbreitet. Kuraschinski stellt jetzt auf der Webseite der Stadt einige Dinge richtig.
So kursierte das Gerücht, dass die Flächen für die Erweiterung der Kurve an der Krandelstraße vor dem Krandelbad enteignete worden seien. „Die Stadt hat die Fläche im freihändigen Verkauf erworben und nicht wie behauptet enteignet“; ließt man auf der Webseite der Stadt. Eine Enteignung sei rechtlich gar nicht möglich gewesen. Die kursierenden Behauptungen seien daher frei erfunden.
Ein weitere Punkt, zu dem Kuraschinski Stellung bezieht, ist der mögliche Umzug der St.-Peter-Schule an die Heemstraße in der Gebäude der heutigen Hunteschule. Die Verwaltung sei in den vergangenen Tagen mehrfach darauf angesprochen worden, dass der Umzug „bereits gemachte Sache“ sei .Das dementiert Kuraschinski und verweist auf die aktuellen Beschlüsse der Gremien der Stadt Wildeshausen. So habe der Verwaltungsausschuss am 16. Februar 2017 beschlossen, „die Verwaltung zu beauftragen, bis zum 30.06.2017 für die Grundschulstandorte unter Berücksichtigung der Schülerentwicklung, der Inklusion und einer möglichen Veränderung der Schuleinzugsbezirke zu klären, wie die aktuelle Raumnot an den Grundschulen unter Einbeziehung der zurückübertragenen Liegenschaft der Hunteschule kurzfristig und perspektivisch (ohne mobile Container) beseitigt werden kann“.
Dieser Beschluss beinhaltet ferner den Auftrag, verschiedene Varianten und Szenarien zu erstellen, wie die Raumsituation gelöst werden kann. Dabei werden sowohl die Möglichkeiten mit einer Übertragung der Hunteschule an die Stadt Wildeshausen als auch ohne diese Übertragung geprüft.
„Sobald Ergebnisse vorliegen, werden diese in die (öffentliche) Beratung gegeben. Alles in allem bleibt daher festzuhalten, dass „ein Umzug in die Hunteschule eben noch keine gemachte Sache ist“, betont Kuraschinski.

Die Klarstellungen im Original können Sie hier lesen >>

 

 

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