Immer etwas interessantes bieten

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Ingeborg Jacoby verabschiedet sich aus dem Präventionsrat

Wildeshausen. 16 Jahre war Ingeborg Jacoby so etwas wie der Motor im Präventionsrat der Stadt Wildeshausen. Am heutigen Dienstagvormittag wurde sie ihm Rahmen einer kleinen Feierstunde aus dieser ehrenamtlichen Tätigkeit verabschiedet. „Sie sind seit 1998 Mitglied im Präventionsrat und haben diesen zu einer festen Größe in Wildeshausen mitgestaltet“, betonte Bürgermeister Dr. Kian Shahidi.

Jacoby lebt mit ihrem Ehemann Gerd seit 31 Jahren in Wildeshausen. Von 1974 bis 2010 war sie Lehrerin an der Hauptschule Wildeshausen. „Mein Bestreben war immer, etwas interessantes für die Schülerinnen und Schüler zu bieten“; sagte Jacoby.

Als Fachberaterin für interkulturelle Bildung hatte sie steten Kontakt mit Menschen mit einem Migrationshintergrund. Aus dieser Arbeit entstanden im Präventionsrat die verschiedensten Arbeitskreise und Projekte. Zu nennen ist hier vor allem das Boxprojekt, das Ingeborg Jacoby initiierte, um Jugendliche von der Straße zu holen. Das Projekt Stolpersteine, mit dem an die in Wildeshausen lebenden Juden erinnert wird, die währen des Naziregimes umkamen, konnte sie in diesem Frühjahr erfolgreich abschließen.

Einen besonderen Dank sprach Jacoby ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Präventionsrat aus. Mit einige arbeitete sie lange Jahre zusammen, mit Maria Rüschendorf gar von Anbeginn.

„Mit Elan und Zielstrebigkeit haben sie viel bewegt“, zog Shahidi ein positives Fazit der Arbeit Ingeborg Jacobys. Diese gab das Lob und den Dank an den Bürgermeister zurück. „Ich haben immer die Unterstützung der Stadt gehabt.“

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Gerd wird sie jetzt ihren Lebensmittelpunkt von Wildeshausen nach Oldenburg verlagern. Dort hat das Ehepaar, wie auch in Wildeshausen, viele Freunde.

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