Integration verstärken

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CDU-Ratsfraktion setzt auf EU-Fördergelder

Wildeshausen. Der Strom von Flüchtlingen nach Deutschland reißt nicht ab. Auch im Landkreis Oldenburg und der Kreisstadt Wildeshausen kommen immer mehr Menschen aus Krisen und Kriegsgebieten an. Ein Umstand, der von den Kommunen kaum mehr zu händeln ist. Nicht nur, dass die Flüchtlinge in menschenwürdigen Unterkünften untergebracht werden müssen. Es gilt auch, sie in die Gesellschaft zu integrieren. Die CDU-Fraktion im Wildeshausen Stadtrat hat jetzt beantragt, beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Projektanträge einzureichen, um Fördergelder aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der EU zu erhalten.

Günter Lübke, Mitglied der CDU-Ratsfraktion hatte sich intensiv mit dem Thema befasst und den Antrag ausgearbeitet. Dabei flossen auch Erfahrungen aus dem Landkreis Cloppenburg ein. Lübke ist dort als Schulleiter tätig.

Gelder aus dem AMIF-Fond sollen im Flüchtlingsbereich vor allem in den Bereich der Aufnahme der Flüchtlinge fließen. Im Fokus steht dabei die Identifizierung und Betreuung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge im Fokus.

Verstärkt werden sollen die Schwerpunkte im Bereich Integration. Hier liegen die Schwerpunkte bei der Vorintegration und der teilhabe der Migrantinnen und Migranten am ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischem Leben.

Daneben wird der Fokus auch auch die freiwillige Rückkehr und die Reintegration im Herkunftsland gelegt.

Die Förderungsdauer aus dem Fond beträgt maximal 36 Monate. Der Anteil der EU-Gelder am Gesamtprojekt beträgt 75 Prozent, unter besonderen Voraussetzungen auch bis zu 90 Prozent, bei einer Mindestfördersumme von 100.000 Euro. Die Gesamtkosten eines Projektes,dass die Stadt Wildeshausen imitiert, liegen demnach bei 133.33 Euro. Projektanträge müssen bis zum 25. November beim BAMF eingereicht werden.

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