Ist denn schon wieder Pfingsten?

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Große Beteiligung beim Rockappell der Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde

Wildeshausen(eb) Es war ein gelungener und stimmungsvoller Wacheball, den die Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde am Sonnabend mit ihren Gästen im Restaurant Wolter feierte.
Traditionell findet der „Rockappell“ immer am Sonnabend vor dem 1. Advent statt.
Zuvor empfing die Wachkompanie ihre Gäste im „Alten Amtshaus“, wo man sich in gemütlicher Runde auf den Abend einstimmte.
Anschließend marschierte der Tross, angeführt vom Tambourkorps der Wachkompanie, in Richtung Marktplatz, wo dreimal der Marktbrunnen umrundet wurde
Hermann Johannes, Hauptmann der Wache, richtete einige Worte an das Offizierskorps, an die Wachkompanie sowie an die geladenen Gäste und Ehrengäste, unter ihnen der amtierende Gildekönig Jan Poppe und Schaffer Jörn Röhr.
Im Mittelpunkt seiner Rede standen traditionsgemäß Themen der Stadt un der Gilde. In diesem Jahr richtete Hermann Johannes sein Augenmerk auf das historische Rathaus.
„Wenn wir uns vorstellen, dass dieses Gebäude nach der Verleihung der Stadtrechte zunächst einmal eine nur zweigeschossige Halle war, ist es jetzt das Fundament einer stolzen Stadt. Der ältesten Stadt im Oldenburger Land, die im Mittelalter bedeutender war als Oldenburg selbst.“
Der Weg zum Balllokal im Restaurant Wolter war gesäumt von vielen Schaulustigen, von denen sich einige gefragt haben dürften, ob denn schon wieder Pfingsten sei. Dabei sind Wacheball und Rockappell nur ein Höhepunkt im Gildejahr und die „Halbzeit“ auf dem Weg zum nächsten Gildefest.

Hermann Johannes (links) und Günther Weißmann (rechts) beförderten Andreas Sosnowski, Bastian Reuter, Christian Barthel, Birko Hasselmann, Steve Mansholt und Thomas Kiesler (von links). Foto: Gilde
Hermann Johannes (links) und Günther Weißmann (rechts) beförderten Andreas Sosnowski, Bastian Reuter, Christian Barthel, Birko Hasselmann, Steve Mansholt und Thomas Kiesler (von links). Foto: Gilde

Den Rockappell führte erstmals der neue Gildegeneral Jens Kuraschinski gemeinsam mit Oberst Ernst Frost, Hauptmann Hermann Johannes und Schaffer Jörn Röhr durch. Am Ende meldete Oberst Forst dem General: „Die Wachkompanie ist in einem tadellosen Zustand – das nächste Gildefest kann kommen“.
In seiner Ansprache unterstrich Kuraschinski, das Stadt und Gilde seit je her eng miteinander verbunden seien. Es sei für ihn eine Ehre und eine Herzensangelegenheit, General der Gilde zu sein.
Zuvor beförderten Hermann Johannes und Feldwebel Günter Weißmann einige Mitglieder der Wachkompanie.
Christian Barthel und Steve Mansholt, beide seit 2013 Mitglied der Wache wurden zu Soldaten befördert.
Birko Hasselmann (Mitglied seit 2006) und Thomas Kiesler (Mitglied seit 2007) sind jetzt Gefreite. Andreas Sosnowksi, seit 2004 Wachemitglied und seit 2007 Rechnungsführer der Wachkompanie, erhielt den Dienstrang Obergefreiter. Als neuer Rekrut in der Wachkompanie wurde Bastian Reuter vorgestellt.
Für Hermann Johannes war es voraussichtlich der letzte Rockappell in seiner Funktion als Hauptmann der Wache. Er bedankte sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit.
Nach einem gemeinsamen Abendessen feierten die mehr als 150 Gäste bis in die frühen Morgenstunden.

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