Kaltblutpferde stehlen Gänsen die Schau

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Viel Trubel beim Gänsemarkt und beim Stadthausjubiläum

Von Martin Siemer

Wildeshausen. War der Besucherandrang zur Gruselnacht vor gut einer Woche noch überschaubar, drängelten sich zum Gänsemarkt am Sonntag mehrere tausend Gäste durch die Wildeshauser Innenstadt. Zusammen mit dem Tag der offenen Tür im Stadthaus anlässlich des 25-Jährigen Geburtstages des Verwaltungssitzes war der Gänsemarkt eine rundherum gelungene Veranstaltung und eine Werbung für die Kreisstadt. Strohballen in den Straßen und die zahlreichen Tiere, darunter Kaltblutpferde und natürlich die namensgebenden Gänse sorgten für eine ländliche Atmosphäre. Das kulinarische Angebot reichte von deftiger Hackgrütze über Flammlachs bis hin zu selbstgemachten Marmeladen und frischen Äpfeln.

Viel Trubel gab es am Sonntag beim Gänsemarkt und beim Stadthausjubiläum in Wildeshausen. Foto: Martin Siemer
Viel Trubel gab es am Sonntag beim Gänsemarkt und beim Stadthausjubiläum in Wildeshausen. Foto: Martin Siemer

Regelmäßiger Gast beim Gänsemarkt ist der Verein “7 Zwerge“, der an seinem Stand schon für die Weihnachtsgutscheinaktion das Glücksrad drehte. Ein Glücksrad hatten auch die Rotarier aufgebaut. Sie warben zu meinen schon für die Weihnachtstombola, bei der es auch in diesem Jahr wieder ein Auto zu gewinnen gibt. Zum anderen unterstützte der Rotary Club mit dem Glücksrad auf dem Gänsemarkt das Internationale Polio Plus Projekt. 50 Prozent der Einnahmen aus dem Glücksrad fließen in dieses Projekt. „1.500 Impfungen können mit dem erlösten Betrag finanziert werden und damit Menschen vor einem schlimmen Schicksal bewahren“, verriet Rotary Pressesprecher Jens Schachtschneider. Die anderen 50 Prozent kommen sozialen Projekten in der Region zugute.

Der Wildeshauser Spielmannszug unterhielt die Besucher auf dem Gänsemarkt ebenso wie der Fanfarenzug Wildeshausen, das Blasorchester Wildeshausen und das Musikkorps  Wittekind. Foto: Martin Siemer
Der Wildeshauser Spielmannszug unterhielt die Besucher auf dem Gänsemarkt ebenso wie der Fanfarenzug Wildeshausen, das Blasorchester Wildeshausen und das Musikkorps Wittekind. Foto: Martin Siemer

Mit einem großen Laternenumzug, angeführt von Martin Bornfleth, der als Heiliger Martin auf dem Pferd voran ritt, ging der diesjährige Gänsemarkt zu Ende. Viele Besucher bummelten dann jedoch weiter zur Alexanderkirche. Dort führten Jagdhornbläser aus den Hegeringen Wildeshausen, Dötlingen und Harpstedt die Hubertusmesse auf. Pastor Lars Löwensen hielt den Gottesdienst.

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