Kaserne ist keine Alternative

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Kriegsflüchtlinge können in alten Unterkünften nicht untergebracht werden

Wildeshausen. Der stetige Zustrom von Flüchtlingen aus den Krisengebieten im Nahen Osten stellt auch die Kommunen im Landkreis vor große Problemen. Unterkünfte sind kaum noch vorhanden, der Wohnungsmarkt leergefegt. Die SPD im Wildeshauser Stadtrat hatte deshalb die Idee aufgeworfen, Flüchtlinge möglicherweise in den ehemaligen Mannschaftsunterkünften der Wittekind-Kaserne unterzubringen. Ein Vorschlag, der nicht umzusetzen ist.

Davon überzeugten sich am Freitagmittag Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion. Sie ließen sich von Ingo Stritter, Sales & Marketing Director der Gut Spascher Sand Immobilien GmbH über das Gelände führen und die alten Liegenschaften zeigen. „Wir haben im Vorgriff auf die weitere Entwicklung des Areals bereits die Unterkünfte entkernt. Die ehemalige Fernwärmeversorgung wurde gekappt, ebenso die Energiezulieferung“, erläuterte Stritter.

Einige der abgängigen Gebäude wurden von der Feuerwehr für Übungszwecke genutzt. Eine Unterbringung von Flüchtlingen wäre demnach kaum, und wenn dann nur mit unverhältnismäßig großem finanziellen Aufwand möglich.

Seitens der CDU-Ratsfraktion wurde nochmals die Liegenschaft der Diakonie Himmelsthür ins Gespräch gebracht. Dort gibt es mehrere freie Objekte. Bisher lehnte die Diakonie jedoch eine Aufnahme von Flüchtlingen. Im Zuge der Dezentralisierung der Einrichtung würde eine Unterkunft nicht in das Konzept passen, hieß es bislang von Seiten der Diakonie.

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