Kreishaus entgeht Katastrophe

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Groß angelegte Feuerwehrübung mir Rettungsdienst und DLRG

Wildeshausen. Auf der Delmenhorster Straße stauten sich am Montagabend Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst. Rauchschwaden und blaues Blinklicht deuteten auf einen größeren Einsatz hin. Das, was sich auf dem Gelände des Kreishauses und in der Tiefgarage abspielte, war jedoch eine groß anlegte Übung, an denen die Feuerwehren Wildeshausen Düngstrup und Dötlingen sowie die Schnell Einsatzgruppe (SEG) des Malteser Hilfsdienstes Wildeshausen und die DLRG beteiligt waren.

Ausgearbeitete hatte die Übung Lutz Ertelt, Zugführer der Feuerwehr Wildeshausen. Der Feuerwehr wurde der Brand eines Pkw in der Tiefgarage gemeldet. Bei der Anfahrt bemerkte Gruppenführer Daniel Müller einen Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer in der Zufahrt zum Kreishaus. Die Autofahrerin saß in ihrem Pkw und war nicht ansprechbar. Der Radfahrer war zunächst nicht auffindbar und wurde bei der Erkundung im Teich des Kreishauses gesichtet. Sofort entledigte sich ein Feuerwehrmann seiner Einsatzkleidung, um den Mann aus dem Wasser zuretten.

Während weitere Einsatzkräfte die Rettung der Autofahrerin vorbereiten, erkundete Daniel Müller weiter das Gelände. Aus der Tiefgarage waren Schreie zu hören, dort brannten offenbar mindestens zwei Fahrzeuge. Müller veranlasste die Alarmierung der Feuerwehren Düngstrup und Dötlingen, weil er aufgrund der Vielfalt der Schadenslagen die eigenen Kräfte für nicht ausreichend hält.

Die nachrückenden Feuerwehrleute aus Wildeshausen erkundeten unter schwerem Atemschutz den Bereich der Tiefgarage. In dem stark vernebelten Gebäudeteil war eine Orientierung nur schwer möglich. Schließlich durchsuchten die Feuerwehrleute in einer Reihe gehend die Garage und transportierten die aufgefundenen Personen nach draußen. Dort wurden sie von den Einsatzkräften der SEG, die auch einen Arzt dabei hatten, untersucht und versorgt.

Nach gut einer Stunde waren alle Aufgaben abgearbeitet. Bei der sich anschließenden Manöverkritik zeigt sich Stadtbrandmeister Helmut Müller mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Die von Übungsbeobachtern notierten Fehler sollen jetzt in der laufenden Ausbildung abgestellt werden.

Hierzu gehört unter anderem das richtige Aufstellen der Einsatzfahrzeuge, um auch während des Einsatzes mobil bleiben zukönnen. Bei der Übung am Montagabend war die Zufahrt zum Kreishaus durch Feuerwehrfahrzeuge zugestellt, sodass nachrückende Kräfte auf der Delmenhorster Straße parken mussten.

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