Kunst für's Johanneum

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Künstler Hartmut Berlinicke schenkt Krankenhaus acht Radierungen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Einem verwaisten Nageln in der Wand eines Besucherraumes der Intensivstation verdankt das Krankenhaus Johanneum acht Radierungen des Wildeshauser Künstlers und Galeristen Hartmut Berlinicke.
„Ich saß in diesem Raum und mein Blick fiel auf den leeren Nagel“, erinnerte sich Berlinicke bei der Vorstellung der Radierungen am Mittwochmorgen. Sein Gedanke damals „Die haben Bedarf.“

Hubert Bartelt (links) und Pflegedienstleiterin Maria Zewuhn (rechts) freuen sich über die  künstlerische Schenkung von Hartmut Berlinicke. Foto: msi
Hubert Bartelt (links) und Pflegedienstleiterin Maria Zewuhn (rechts) freuen sich über die künstlerische Schenkung von Hartmut Berlinicke. Foto: msi

Berlinicke suchte das Gespräch mit Krankenhausdirektor Hubert Bartelt. Und seit Mittwoch zieren jetzt acht von Berlinickes Grafiken die Wände den Funktionstrakt der Zentralen Notaufnahme und den Besucherraum der Intensivstation. „Wir freuen uns über die Schenkung und über die damit verbundene Anerkennung der Arbeit unserer Krankenhausmitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Hubert Bartelt.
Die acht Radierungen tragen die Namen „Alles wieder im Lot“ und „Barkenhoff“, bei dem Berlinicke eine echtes Worpsweder Objekt abbildete. Die übrigen Exponate heißen „Bouquet für Auserwählte, Harlekin Justus Möser, Irische Begrüßung, Nautilus, Quedlingburger Tafelrunde und Bundeslade Arka.

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