Landkreis rudert zurück

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Tierheim neben dem Klärwerk kann doch möglich sein

Wildeshausen. Gegensätzliche Aussagen aus dem Haus des Landkreises sorgten am Freitag für Unruhe bei den Tierschützern in Wildeshausen. Die Wildeshauser Zeitung berichtete am Freitag, dass der Landkreis einem Bau des neuen Tierheimes neben dem Klärwerk am Nordring nicht zustimmen werde. Bei einem Abstimmungsgespräch am Donnerstag hatte Gerrit Finke vom Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft des Landkreises mitgeteilt, dass der Bau eines Tierheimes im Überschwemmungsgebiet nicht zu realisieren wäre. Ein herber Schlag für die Tierschutzgruppe, die seit Jahren auf den Bau eines Tierheimes wartet und die damit erneut auf eine Standortsuche gehen müsste.

Am Freitagmittag ruderte der Landkreis dann zurück. Die Verwaltung räumt ein, dass die Aussage, dem Landkreis sei nie mitgeteilt worden, in welchem Umfang Planungen in dem Bereich am Klärwerk vorgesehen seien, so nicht zutreffend sei. „Die Stadt hat den Umfang bei der Anfrage Anfang 2013 skizziert“, schreibt Dieter Hahn, Leiter des Amtes für Bodenschutz und Abfallwirtschaft. Detaillierte Unterlagen, zum Beispiel die Lage am angedachten Standort oder die Flächeninanspruchnahme, lagen seinerzeit aber noch nicht vor.

In einem Schreiben an die Stadt Wildeshausen vom 25. Mai 2013 hatte der Landkreis allerdings auf die Notwendigkeit zur ‚Änderung des Bebauungsplanes und auf die Problematik des Überschwemmungsgebietes hingewiesen".

Hahn kündigte an, dass die Kreisverwaltung in den kommenden Tagen das Vorhaben nochmals eingehend prüfen wird. Eine abschließende Aussage bezüglich einer Ausnahme von den Festsetzungen des Überschwemmungsgebietes soll Anfang nächster Woche getroffen werden.

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