Letzte Ruhe unter einem Baum

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SPD-Stadtratsfraktion möchte einen FriedWald in Wildeshausen

Wildeshausen (msi). Viele Menschen möchten dort bestattet werden, wo sie sich schon während ihres Lebens oft wohlgefühlt haben, im Wald. Aus diesem Wunsch heraus entstand die Idee des FriedWalds, der die älteste Form der Bestattung aufgreift.
Auch in Wildeshausen könnte es demnächst möglich sein, die Urne eines Verstorbenen im Fuß eines Baumes zu bestatten.
Evelyn Goosmann, Fraktionsvorsitzende der SPD in Wildeshauser Stadtrat hat jetzt einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Jens Kuraschinski gestellt. Die Verwaltung soll die „Möglichkeiten zur Einrichtung eines Friedwaldes in Wildeshausen prüfen“ heißt es darin.
Goosmann regt auch an, am Rande eines möglichen Friedwaldes eine kleine Schutzhütte zu errichten, um Besuchern bei schlechten Wetter oder für Andachten einen Raum zu bieten.
Im Hasbruch bei Hude wurde der FriedWald im Juni 2004 eingerichtet. Bei regelmäßigen Führungen wird über das Konzept und die Möglichkeiten der Naturbestattung informiert. Die nächste Führung durch den FriedWald im Hasbruch findet am 14. Februar um 14 Uhr statt.
Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.friedwald.de.

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