Löffeln für den guten Zweck

(Kommentare: 0)

Suppenverkauf auf dem Weihnachtsmarkt erbringt 1825 Euro

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Patenschaft zwischen der Stadt Wildeshausen und dem Luftlandeunterstützungsbataillon 272 aus Seedorf ist bereits Geschichte. In wenigen Wochen wird dieses Schicksal auch das Bataillon treffen. Die Einheit, die bis 2006 in Wildeshausen stationiert war, wird vollständig aufgelöst.
Dennoch ließen es sich die Soldaten nicht nehmen, sich beim vergangenen Weihnachtsmarkt noch einmal für den guten Zweck zu engagieren. Ein Engagement, dass sich auch für Wildeshausen auszahlt. Denn beim Auftaktwochenende war der Stand der Bundeswehr vor dem Haus der Volksbank immer dicht umlagert. Linsen- und Gulaschsuppe, Fallschirmjägertrunk und Punsch wurden von den Wildeshausern reichlich nachgefragt. 1825 Euro blieben unter Strich übrig. Eine Summe, die Oberstleutnant Marco Freytag und Oberstabsfeldwebel Birko Hasselmann am Donnerstagvormittag an Bürgermeister Jens Kuraschinski, Sozialarbeiterin Annette Schultz und Peter Krönung von der Wildeshauser Tafel überreichten.

Marco Freytag (Mitte) und Birko Hasselmann (rechts) übergaben den Erlös des Weihnachtsmarktverkaufs an Jens Kuraschinski, Peter Krönung und Annette Schultz (von links). Foto: msi
Marco Freytag (Mitte) und Birko Hasselmann (rechts) übergaben den Erlös des Weihnachtsmarktverkaufs an Jens Kuraschinski, Peter Krönung und Annette Schultz (von links). Foto: msi

Kuraschinski bedankte sich für die erneute Spende der Soldaten. „Das war keine Selbstverständlichkeit, dass sie bei unseren Weihnachtsmärkten immer anwesend waren.“
Diese lange Tradition wird nun vermutlich auch nicht fortgeführt. „Das Bataillon befindet sich in der Auflösung und wird in das Fallschirmjägeregiment 31 in Seedorf integriert“, erklärte Freytag. Gerade deshalb freut er sich über den Geldbetrag, den seine Soldaten beim kurzen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt erwirtschaftet hatten.
Das Geld kommt zu gleichen Teilen der Wildeshauser Tafel und der Stadt Wildeshausen zugute, die es über Annette Schultz an zwei bedürftige Familien weiterleiten wird.

Evelyn Kremer-Taudien (rechts) ernannte Birko Hasselmann zum neuen Ortsbeauftragten des VdK in Wildeshausen. Foto: msi
Evelyn Kremer-Taudien (rechts) ernannte Birko Hasselmann zum neuen Ortsbeauftragten des VdK in Wildeshausen. Foto: msi

Birko Hasselmann, der in Wildeshausen lebt und hier verwurzelt ist, wird den Kontakt zwischen Stadt und Bundeswehr weiter aufrecht erhalten. Er wurde am Donnerstagmorgen von Evelyn Kremer-Taudien, Geschäftsführerin beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK) zum neuen Ortsbeauftragten des VdK bestellt. Hasselmann hatte bereits in den Jahre n2013 und 2014 mit großem Erfolg die Straßensammlungen des VdK in Wildeshausen anlässlich des Volkstrauertages organisiert. Jens Kuraschinski freute sich, dass der VdK jetzt auch wieder in Wildeshausen mit einem Ansprechpartner vertreten ist. Er sicherte Hasselmann die Unterstützung der Stadt zu.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 4 und 3?