Marschweg und Lönsweg bleiben offen

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Fachausschuss votierte gegen Einschränkungen für den Durchgangsverkehr

Wildeshausen (msi). Auch künftig können Verkehrsteilnehmer den Marschweg und den Lönsweg ungehindert befahren. Der Ausschuss für Ordnung, Soziales und Familie des Wildeshauser Stadtrates stimmte am Dienstagabend mit großer Mehrheit gegen eine Sperrung beider Wege. Damit scheiterte der FDP-Abgeordnete Helmut Müller mit seinem Antrag, die Wege für den Autoverkehr zu sperren.
Müller hatte begründet, dass der Lönsweg sich baulich in einem dermaßen schlechten Zustand befinde, dass eine sicher Nutzung unmöglich ist. Beim Marschweg monierte Müller ,dass dieser zwar für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, landwirtschaftlicher Verkehr jedoch zugelassen ist. „Am Anfang führt der Weg durch ein Wohngebiet mit einem verkehrsberuhigten Bereich, in dem vorwiegend ältere Menschen wohnen“, erklärte Müller zu Beginn der Beratungen. Außerdem würde der Marschweg von vielen Anwohnern des Katenbäker Berges als Schleichweg genutzt, um schnell zu ihren Wohnungen zu gelangen.
Hatte Müller im Antrag noch gefordert, beide Wege mit Pollern zu sperren, änderte er dies in der Sitzung. Dort schlug er vor. An jeweils einer Seite des Wege eine Sandbarriere zu errichten, damit ein Durchgangsverkehr unmöglich wird.
Insgesamt stieß der damit jedoch auf wenig Gegenliebe bei den übrigen Ausschussabgeordneten. „Ich kann den Anträgen nicht folgen. Der Lönsweg ist seit 50 Jahren so wie er ist. Und soviel Verkehr wie dargestellt ist dort nicht“, sagte Thomas Johannes (UWG).
Lars-Christian Menke (CDU) sah den Marschweg auch als wichtige Zuwegung für Feuerwehr und Rettungsdienst. „Das ist ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor“, betonte Menke, der selbst in der Feuerwehr Wildeshausen aktiv ist.Vera Debicki (SPD) sah es ähnlich, so dass der Antrag mit sieben Gegenstimmen bei einer Ja-Stimme abgelehnt wurde.

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