Meisterbrief kam spanisch vor

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Austauschschüler aus Madrid zu Gast in Wildeshausen

Wildeshausen (msi). Am Dienstag waren sie mit dem Flugzeug angekommen ,die 15 Austauschschüler aus Madrid, die bis zum Dienstag in Wildeshausen weilen. Und gleich am am Mittwochmorgen legten sie im historischen Rathaussaal ihre Prüfung im Wildeshauser Meisterbrief ab. Die Jungen und Mädchen der achten Jahrgangsstufe einer Gesamtschule erwidern einen Besuch von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Wildeshausen, die im vergangenen Herbst in Madrid waren.

Den Wildeshauser Meisterbrief absolvierten die spanischen Austauschschüler im Rathaussaal. Dazu gehörte auch das Tragen von Wassereimern mit dem Joch. Foto: Martin Siemer
Den Wildeshauser Meisterbrief absolvierten die spanischen Austauschschüler im Rathaussaal. Dazu gehörte auch das Tragen von Wassereimern mit dem Joch. Foto: Martin Siemer

Begrüßt wurden sie im Rathaussaal von Sebastian Pundsack aus der Stadtverwaltung, der den verhinderten Bürgermeister Jens Kuraschinski vertrat.
Neben dem Unterricht am Gymnasium stehen verschieden Aktionen und Veranstaltungen auf dem Programm, verrieten Yvonne Stahl und Mathis Pottebaum, Spanischlehrer am Gymnasium Wildeshausen. Unter anderem wird die Hansestadt Bremen besucht. Die Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern aus Wildeshausen und Madrid erfolgt auf Spanisch oder Englisch. „Die spanischen Gäste haben keinen Deutschunterricht an ihrer Schule“, erzählte Mathis Pottebaum. Die Kommunikation dürfte dennoch kein Problem sein, denn die Schüler kennen sich ja bereits vom ersten Besuch.
Zu Beginn ihres Aufenthalts stand zunächst der Wildeshauser Meisterbrief auf dem Programm, den Ute Schwarting und Eva Wessel vom Verkehrsverein durchführten. Die Jungen und Mädchen aus Madrid mussten sich in alten Wildeshauser Tradition beweisen. Dazu zählten das Armbrustschießen, das Tragen zweier Wassereimer mit dem Joch und in Holzschuhen, das Töpfern des Rathausgiebels sowie das Schustern mit Leder und Leisten.
Den Mittwochabend verbrachten die spanischen Gäste in ihren Familien. Dabei dürfte das Champignon-Spiel zwischen dem VFL Wolfsburg und Real Madrid von untergeordneter Bedeutung gewesen sein. „Die Jungen und Mädchen kommen aus einem Stadtviertel von Madrid, das traditionell für Atlético und nicht für Real mitfiebert“, wusste Mathis Pottebaum.

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