Mit Onno in die Geschichte

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Viertes Buch von Peter Hahn steht vor der Vollendung

Von Martin Siemer Wildeshausen. Es ist das vierte Buch von Peter Hahn, Heimatforscher und Kenner der Frühgeschichte der Region. Und „Onno, der jungsteinzeitliche Siedler“, wie das Buch betitelt ist, soll sein letztes sein. Im Gespräch mit „Die Hunte“ gab Peter Hahn erste Einzelheiten zum Buch preis. Wie schon beim letzten Hahn-Buch „Träume und Erzählungen der Platane“ verknüpft der Autor Historie und Fiktion. Peter Hahn nimmt die Leser mit in die Jungsteinzeit um 3500 v. Chr. Am Beispiel des von ihm erdachten jungsteinzeitlichen Siedlers Onno und dessen Sippe erklärt er den Übergang der Menschen vom Nomadenleben der Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und Viehzüchtern.

Immer wieder greift Peter Hahn ins seine wissenschaftlichen Bibliothek, um Fakten für sein aktuelles Buch zu recherchieren. Foto: msi.
Immer wieder greift Peter Hahn ins seine wissenschaftlichen Bibliothek, um Fakten für sein aktuelles Buch zu recherchieren. Foto: msi.

„Ich schreibe über Steinbearbeitung und Siedlungsbau, über die Rodung von Wäldern, um daraus Ackerland zu gewinnen.“ Der Leser erfährt zudem etwas über die Bekleidung in der Jungsteinzeit, über die Anfänge des Töpferns und der damit verbundenen Haus- und Vorratsbewirtschaftung.
Recherchiert hat Peter Hahn wie immer gründlich. Genutzt hat er dazu seine eigene, umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek und sein eigenes Wissen, dass er sich im Laufe der Jahre als Heimat- und Geschichtsforscher aneignete. Inzwischen hat auch die Computertechnik im Hause Hahn Einzug gehalten, so dass die Recherche auch auf das Internet ausgedehnt wird.
Der Laptop bringt eine weitere Erleichterung bei der schriftstellerischen Arbeit. Die Korrekturtexte können inzwischen darauf bearbeitet werden.Das Buchskript hat Peter Hahn aber nach wie vor per Hand auf Papier niedergeschrieben. Seine Lektorin, die Grafikerin Marlies Lammers aus Ratsdorf bei Werlte hat die Texte dann abgetippt und lektoriert. Peter Hahn und Ehefrau Erika sitzen derzeit über der finalen Korrekturfassung. „Da sind nur noch einige wenige kleine Dinge zu beheben“, sagte Hahn. Zeitgleich sucht der Bilder aus, mit denen das Buch optisch aufgewertet wird. Anders als bei seinen ersten der Werken verzichtet Han bei „Onno“ jedoch auf Fotografien. „Die würden nicht zum Buch passen“, sagte er. Dafür hat er Federzeichnungen ausgewählt, dein Historiker des 20. Jahrhunderts angefertigt hat.
Erscheinen wird „Onno, der jungsteinzeitliche Siedler“ im DIN A5-Format in einer hochwertigen Aufmachung voraussichtlich im vierten Quartal 2015.

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