Nachklärbecken wieder in Betrieb

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Stadt Wildeshausen investiert rund 500.000 Euro in Kläranlage

Wildeshausen (msi). Nach gut zehnmonatiger Bauzeit ist am Freitagvormittag das rund 3.000 Kubikmeter fassende Nachklärbecken 1 in der Kläranlage Wildeshausen wieder in Betrieb gegangen. Bürgermeister Jens Kuraschinski und sein Dötlinger Amtskollege Ralf Spille setzen mit einem symbolischen Druck auf eine großen, roten Buzzer die Pumpen in Gang.

Jens Kuraschinski, Ralf Spille, Matthias Schnieder, Leiter der Kläranlage und Jörg Dohrmann vom Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt (von links), setzten das Nachklärbecken in Gang. Foto: Martin Siemer
Jens Kuraschinski, Ralf Spille, Matthias Schnieder, Leiter der Kläranlage und Jörg Dohrmann vom Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt (von links), setzten das Nachklärbecken in Gang. Foto: Martin Siemer

Seit November 2016 war das Nachklärbecken aus dem Jahr 1979 saniert worden. Das Becken entsprach nicht mehr den geltenden technischen Standards. Nur unter optimalen Bedingungen waren die Ablaufgrenzwerte einzuhalten, also die Werte, die gemessen werden, bevor das aufbereitete Abwasser wieder in die Hunte geleitet wird.
„Die Kläranlage befindet sich damit auf dem aktuellsten Stand der Technik“, betonte Jens Kuraschinski. Aktuell werde ein Reinigungsgrad von durchschnittlich 95 bis 98 Prozent erreicht.

Nach gut zehnmonatiger Bauzeit lief am Freitagvormittag das erste Abwasser in des sanierte Nachklärbecken. Foto: Martin Siemer
Nach gut zehnmonatiger Bauzeit lief am Freitagvormittag das erste Abwasser in des sanierte Nachklärbecken. Foto: Martin Siemer

1961 ging die Wildeshauser Kläranlage in Betrieb, 1973 erfolgte die erste Erweiterung. Das Kanalnetz hatte damals eine Länge von 39 Kilometern. 1985 wurde die Phosphatfällung in Betrieb genommen, um Phosphate aus dem Abwasser herauszufiltern, die in den Gewässern als Dünger für die Algenbildung fungierten.
Heute ist das Wildeshauser Abwasserkanalnetz mehr als 96 Kilometer lang. Täglich kommen bis zu 3.250 Kubikmeter Abwässer von 20.000 Einwohnern aus Wildeshausen und 6.000 aus der Gemeinde Dötlingen in der Kläranlage an.
Die beim Klärvorgang produzierte Abwärme wird unter anderem über ein Wärmeverbundsystem ins Hallenbad eingespeist.
Der Rat der Stadt Wildeshausen hatte für die Sanierung des Nachklärbeckens 1 insgesamt 520.00 Euro im Haushalt bereit gestellt. Das Gesamtbudget wurde knapp eingehalten.

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