Natürlich Wildeshausen

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Neue Initiative will sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Umwelt- und Klimaschutz geht jeden an. Das ist zumindest die Ansicht der neuen Initiative „Natürlich Wildeshausen! Wir packen an“, die sich in genau diesen Bereich engagieren will. Auftakt ist am Mittwoch, 30. November um 19 Uhr im Wildeshauser Hof, Im Hagen 3. Am Mittwoch stellte die Initiative ihre Beweggründe vor.
„Der Landkreis Oldenburg hat mittlerweile ein Klimakonzept verabschiedet. Und wir wollen etwas ähnliches auch für Wildeshausen schaffen“, sagte Matthias Kluck, der für die SPD im Stadtrat sitzt.
Neben Kluck gehören die Wildeshauser Jusos, das Jugendparlament, die Initiative „Grüner Planet“ und „Einzelkämpfer“ Hannes Wirth zu „Natürlich Wildeshausen.“ Wirth hatte im Sommer über Facebook zum Abfallsammeln aufgerufen. Darüber hatte er Matthias Kluck und Tamino Bittner, Vorsitzender Jusos kennengelernt. „Im Burgbergpark liegen zum Beispiel viele Zigarettenkippen herum. Dort stehen aber auch keine speziellen Abfallsammler“, erläuterte Kluck.

Die Initiatoren von Natürlich Wildeshausen laden am 30. November zur Auftaktveranstaltung in den Wildeshauser Hof ein. Foto: Martin Siemer
Die Initiatoren von Natürlich Wildeshausen laden am 30. November zur Auftaktveranstaltung in den Wildeshauser Hof ein. Foto: Martin Siemer

„Die Müllsammelaktionen wollen wir beibehalten. Aber wir müssen die Ursachen angehen und nicht nur die Symptome“, sagte Jürgen von „Grüner Planet“. Er möchte seinen vollen Namen nicht veröffentlicht wissen. So werbe Wildeshausen mit dem „Luftkurort“. Getan wird dafür aber zu wenig“, kritisiert Jürgen. Auch den Umgang mit Naturschutzgebieten kommt bei ihm nicht gut weg.
Nach der Auftaktveranstaltung sind zunächst vier Workshops geplant, in denen sich Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Bei konkreten Projekten arbeitet die Initiative mit der Freiwilligenagentur „mischMIT!“ zusammen, die die ehrenamtliche Arbeit koordiniert.
Insgesamt möchte „Natürlich Wildeshausen“ Wir packen an“ die Menschen für den Umgang mit der Natur sensibilisieren. „Wenige wissen, dass Müllentsorgung in der Natur eine strafbare Handlung ist“, sagte Jürgen. Er findet, dass die Strafen hierfür deutlich angehoben werden müssten.
Auf der Agenda stehen auch Waldwege, Uferstreifen oder die Nitratbelastung des Grundwasser..

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